iPhone 18 Pro: Massive Leak enthüllt zwei verschiedene Modem-Versionen
02.07.2026 - 11:27:18 | boerse-global.de
Die iPhone 18 Pro und Pro Max sollen je nach Markt mit unterschiedlicher Hardware ausgeliefert werden.
Die vertraulichen Informationen stammen aus einem 630 Gigabyte großen Datendiebstahl bei Tata Electronics, einem wichtigen Apple-Zulieferer. Die Dokumente zeigen eine ungewöhnliche Aufspaltung der Modem-Architektur: Während US-Modelle weiterhin auf Qualcomm-Chips setzen, erhalten internationale Versionen Apples eigenen 5G-Modem.
Warum Apple auf zwei Modems setzt
Der Grund für die Zweigleisigkeit liegt in den unterschiedlichen Netzstandards. In den USA setzen Carrier wie Verizon stark auf Millimeterwellen-Technologie (mmWave) – ein hochfrequentes 5G-Band, das extrem hohe Datenraten ermöglicht. Apples hauseigener Modem, der C2-Chip, unterstützt diesen Standard offenbar noch nicht.
Die US-Version des iPhone 18 Pro wird daher mit dem Qualcomm SDX80M ausgestattet. Internationale Modelle erhalten dagegen Apples C2-Modem, das laut den geleakten Daten beeindruckende Leistungswerte bietet: doppelt so schnelle 5G-Verbindungen wie der Vorgänger C1X bei rund 30 Prozent weniger Energieverbrauch. Zusätzlich verfügt der Eigenbau-Chip über eine Funktion zum verbesserten Standortdatenschutz.
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Die unterschiedliche Hardware zeigt sich auch in den Teilenummern: Die US-Variante trägt die Bezeichnung 820-04340-06, die internationale Version 820-04305-06.
Kamera-Upgrade und neuer Prozessor
Die geleakten Dokumente verraten auch Details zur Ausstattung. Die Hauptkamera erhält einen neuen Sony IMX905 Sensor – ein Upgrade vom aktuellen IMX903. Branchenbeobachter vermuten, dass dies eine variable Blende ermöglicht, also eine manuelle Steuerung der Lichtzufuhr und Schärfentiefe.
Angetrieben werden die Pro-Modelle vom A20 Pro Prozessor. Die Unterlagen deuten auf eine fortschrittliche Wafer-Level-Multi-Chip-Modul (WMCM)-Verpackung hin, die eine bessere Wärmeableitung und Integration verspricht.
Chinesischer Markt vor Neuerung
Ein weiterer interessanter Punkt: Apple könnte erstmals eSIM-Unterstützung für iPhones in China einführen. Der riesige Markt setzte bislang ausschließlich auf physische SIM-Karten.
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Höhere Preise und neue Farben
Die guten Nachrichten halten sich in Grenzen. Mehrere Berichte nach dem Leak deuten auf Preiserhöhungen von bis zu 200 Euro für die Pro-Serie hin. Dafür dürfen sich Käufer auf neue Farbvarianten freuen: Dark Cherry, Light Blue und Silver-Gray stehen zur Auswahl.
Indien als Produktionsstandort auf dem Vormarsch
Der Leak wirft auch ein Schlaglicht auf Apples Produktionsstrategie. Die Dokumente zeigen, dass Indiens Anteil an der globalen iPhone-Produktion 2026 auf rund 26 Prozent steigen soll. Tata Electronics baut seine Rolle in der Lieferkette massiv aus. Apple und Tata ermitteln derzeit gegen die Hintermänner des Cyberangriffs, der der Ransomware-Gruppe World Leaks zugeschrieben wird.
Der offizielle Launch der neuen iPhone-Generation wird für den 8. September erwartet. Apple selbst hat sich zu den geleakten Informationen bislang nicht geäußert.
