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iPhone Ultra im September: Nur 500.000–1 Million Einheiten verfügbar

Veröffentlicht am: 07.07.2026 um 21:22 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Apples erstes faltbares iPhone Ultra kommt im September, doch Produktionsprobleme und hohe Preise limitieren die VerfĂĽgbarkeit drastisch.

iPhone Ultra: Apples faltbares Luxus-Smartphone startet mit Engpässen
Zukünftiges faltbares Smartphone, halb geöffnet, leuchtender Bildschirm, dunkler Hintergrund mit Ambientebeleuchtung. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Der Technologieriese wagt sich in das Segment der faltbaren Smartphones – doch wer ein Exemplar ergattern will, braucht Geduld und tiefe Taschen.

Produktionsengpässe bremsen den Start

Apples erstes faltbares Smartphone, das iPhone Ultra, soll im September 2026 offiziell vorgestellt werden. Doch die Freude über das lang erwartete Gerät wird getrübt: Aufgrund komplexer Fertigungsprozesse wird die Verfügbarkeit extrem begrenzt sein. Branchenkenner rechnen damit, dass manche Bestellungen erst 2027 ausgeliefert werden können.

Analyst Ming-Chi Kuo prognostiziert, dass Apple im dritten Quartal 2026 lediglich zwischen 500.000 und einer Million iPhone-Ultra-Einheiten ausliefern kann. Zum Vergleich: Vom zeitgleich erscheinenden iPhone 18 Pro und Pro Max sollen im selben Zeitraum 20 bis 22 Millionen StĂĽck ĂĽber die Ladentheke gehen.

Der Engpass liegt in der Fertigungstechnik. Insbesondere die flexiblen OLED-Displays und die komplexen Scharnier-Mechanismen bereiten dem Hersteller Kopfzerbrechen. Die Produktionsausbeute ist niedrig, was die Stückzahlen drastisch begrenzt. Zwar plant Apple für das zweite Halbjahr 2026 mit insgesamt sieben bis acht Millionen ausgelieferten Ultra-Geräten – intern peilt man sogar zehn Millionen im ersten Jahr an. Doch die Anfangsnachfrage wird das Angebot bei weitem übersteigen.

Luxus zum Preis eines Kleinwagens

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Mit einem erwarteten Verkaufspreis zwischen 2.100 und 2.300 Euro positioniert Apple das iPhone Ultra als reines Luxusprodukt. Einige Schätzungen gehen sogar von bis zu 2.800 Euro aus. Branchenbeobachter vermuten, dass die künstliche Verknappung Teil einer gezielten Luxusstrategie ist – ähnlich wie beim legendären iPhone-X-Launch 2017.

Wer vorbestellt, muss sich auf Lieferzeiten von vier bis sechs Wochen einstellen – bis Dezember 2026 könnten die Wartezeiten sogar noch länger ausfallen. Die Vorbestellungen dürften innerhalb kürzester Zeit vergriffen sein. Auf dem Zweitmarkt werden Aufschläge von 50 bis 100 Prozent auf den UVP erwartet. Scalper könnten also Kasse machen.

Ein Meilenstein fĂĽr den neuen CEO

Der Launch des iPhone Ultra ist ein Prestigeprojekt für den designierten CEO John Ternus. Er muss beweisen, dass Apple auch in einer neuen Produktkategorie liefern kann. Während der Fokus zunächst auf der Bewältigung der Lieferkettenprobleme liegt, arbeiten die Entwickler bereits an einer zweiten Generation für 2027 – dann sollen die Fertigungsprozesse stabiler laufen.

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Die technischen Daten des Ultra können sich sehen lassen: Ein 5,5 Zoll großes Außendisplay und ein 7,8 Zoll Innenbildschirm im aufgeklappten Zustand. Die Dicke soll im geöffneten Zustand unter fünf Millimetern liegen – und die Falz im Display nahezu unsichtbar sein.

Erst ab dem ersten Quartal 2027 dürfte sich die Lage so weit entspannen, dass Kunden das Gerät ohne Vorbestellung im Laden kaufen können. Bis dahin bleibt das iPhone Ultra ein exklusives Statussymbol für eine kleine Zahl von Apple-Fans mit dicken Geldbörsen und noch dickeren Nerven.

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