Japankäfer-Bedrohung: 300 Pflanzenarten gefährdet, 2,4 Mrd. Euro Schaden
06.07.2026 - 04:22:30 | boerse-global.de
Verbraucherschützer und Wissenschaftler setzen auf umweltfreundliche Alternativen.
Ameisen in der Wohnung: Diese Hausmittel wirken
Die Verbraucherzentrale Hamburg und das Umweltbundesamt raten von chemischen Insektiziden ab. Stattdessen empfehlen die Experten Lavendel, Zimt, Nelken oder Zitronenschalen – einfach auf die Ameisenstraßen legen. Auch eine Mischung aus Essig und Wasser im Verhältnis 1:1 sowie Kreidestriche bilden wirksame Barrieren.
Entscheidend für die Vorbeugung: Lebensmittel luftdicht lagern und die Küche konsequent sauber halten.
Biotonne im Sommer: So vermeiden Sie Maden
Die Stadt Gütersloh empfiehlt, den Biomüll trocken zu halten und die Tonne an schattige Plätze zu stellen. Auf Fleisch- und Milchprodukte im Biomüll sollten Sie verzichten, Papiertüten helfen zusätzlich.
Bei akutem Befall helfen ätherische Öle wie Lavendel-, Zitrus- oder Teebaumöl am Deckel. Reinigungsmischungen aus Essig und Wasser sowie spezielle Biofilterdeckel sind weitere Optionen.
Mückenabwehr: Neue Forschung und bewährte Mittel
Forscher der Baylor University haben einen Durchbruch erzielt: Sie identifizierten den Geruchsrezeptor OR49 bei der Gelbfiebermücke. Dieser reagiert auf den Pflanzenstoff Borneol und löst Vermeidungsverhalten aus. Die Entdeckung könnte die Grundlage für neue, pflanzenbasierte Schutzmittel bilden.
Die Mückenforscherin Doreen Werner vom Leibniz-Zentrum warnt derweil vor der Ausbreitung der Asiatischen Tigermücke. Sie nutzt selbst kleinste Wasseransammlungen als Brutstätten. Da sich das West-Nil-Virus laut Charité bereits in Berlin etabliert hat, ist die Beseitigung potenzieller Brutplätze essenziell.
Als natürliches Mückenschutzmittel für draußen gilt eine Mischung aus Wasser, Zitronen-, Eukalyptus- und Citronellaöl.
Der Japankäfer bedroht über 300 Pflanzenarten – und ist meldepflichtig. Mit der richtigen Erkennungs-Checkliste und biologischen Bekämpfungsmethoden schützen Sie Ihren Garten. Jetzt kostenlosen Ratgeber anfordern
Japankäfer: Gefahr für 300 Pflanzenarten
Der Japankäfer bedroht laut EU-Schätzungen über 300 Pflanzenarten. Das potenzielle Schadvolumen: 2,4 Milliarden Euro jährlich. Für diesen Schädling besteht Meldepflicht.
Zur Bekämpfung kommen biologische Mittel wie Bacillus thuringiensis und Nematoden zum Einsatz. Auch chemische Präparate wie Acetamiprid werden genannt.
Weiße Fliege: Nützlinge statt Gift
Die Mottenschildlaus befällt bevorzugt Tomaten, Gurken und Zierpflanzen. Experten empfehlen die Schlupfwespe Encarsia formosa als natürlichen Gegner. Gelbtafeln, Kaliseife oder Rapsöl helfen ebenfalls.
Ein mechanischer Tipp: Die Blattunterseiten wiederholt abwischen – das reduziert den Befall deutlich.
Textilien: Silber-Technologie gegen Gerüche
Das Unternehmen Ningbo Inno Pharmchem bietet ein silberbasiertes, antibakterielles Finish für Textilien an. Es hemmt geruchsbildende Bakterien und Pilze auf Heimtextilien und Hotelwäsche – und das über mehrere Waschgänge hinweg.
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Eiswürfel mit Blüten: Der natürliche Hingucker
Die Rezeptentwicklerin Julia Uehren empfiehlt essbare Blüten wie Lavendel oder Rosenknospen sowie Kräuter wie Minze in Eiswürfeln. So werten Sie Getränke optisch und geschmacklich auf – ganz ohne künstliche Aromen.
