Krafttraining, Minuten

Krafttraining: 90–120 Minuten senken Herzrisiko um 19 Prozent

Veröffentlicht am: 16.07.2026 um 10:13 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Aktuelle Forschung zeigt: Gezieltes Krafttraining senkt Risiko fĂŒr Herz-Kreislauf-Tod um 19 Prozent und schĂŒtzt vor neurologischen Erkrankungen.

Krafttraining als Gesundheitsbooster: Neue Studien belegen positive Effekte
Eine Àltere Frau trainiert mit leichten Gewichten in einem modernen Fitnessstudio, um ihre Muskulatur und StabilitÀt zu verbessern. Illustration mit AI erstellt.

Aktuelle Studien zeigen: Gezieltes Krafttraining senkt das Risiko fĂŒr Herz-Kreislauf-Erkrankungen und verbessert die LebensqualitĂ€t im Alter.

Sturzprophylaxe und Longevity im Fokus

JĂ€hrlich stĂŒrzen rund 30 Prozent der ĂŒber 65-JĂ€hrigen. PrĂ€vention ist daher essenziell. Eine im British Journal of Sports Medicine veröffentlichte Studie mit 147.000 Teilnehmern liefert beeindruckende Zahlen: Wer wöchentlich 90 bis 120 Minuten Krafttraining absolviert, senkt sein Risiko fĂŒr einen Herz-Kreislauf-Tod um 19 Prozent. Das Risiko fĂŒr neurologische Erkrankungen sinkt sogar um 27 Prozent.

Die PURE-Studie aus The Lancet mit ĂŒber 130.000 Probanden zeigt zudem: Die Griffkraft ist ein aussagekrĂ€ftiger Indikator fĂŒr die allgemeine Gesundheit. Eine schwache Griffkraft korreliert mit einem höheren Risiko fĂŒr Herz-Kreislauf-Erkrankungen und erhöhter Sterblichkeit. Experten empfehlen daher Übungen wie den „Dead Hang“ – er stĂ€rkt Unterarm-, Schulter- und Rumpfmuskulatur.

Zeitsparende Trainingsmethoden

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Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt mindestens zwei Krafttrainingseinheiten pro Woche plus 150 bis 300 Minuten moderate AusdaueraktivitĂ€t. Eine Mitte Juli 2026 veröffentlichte Studie des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) zeigt: Schon 40 bis 60 Minuten Krafttraining pro Woche reichen aus, um die Empfehlungen zu erfĂŒllen.

Die Forscher setzen auf „Minimal-Dosis-AnsĂ€tze“ oder „Exercise Snacks“ – kurze, intensive Belastungen im Alltag. Auch SupersĂ€tze steigern die Effizienz. Besonders spannend: Isometrisches Krafttraining kann bereits nach zwei Wochen den systolischen Blutdruck senken.

Technologische UnterstĂŒtzung fĂŒr LĂ€ufer

FĂŒr LĂ€ufer mit hohem StabilitĂ€tsbedarf bringt die Industrie spezialisiertes Schuhwerk auf den Markt. Der Asics GEL-Kayano 33 wiegt 298 Gramm (Herren) beziehungsweise 254 Gramm (Damen). Seine neugestaltete Mittelsohle kombiniert verschiedene DĂ€mpfungsschĂ€ume (FF Blast Max und FF BLAST PLUS) fĂŒr fließende ÜbergĂ€nge. Mit einer Sprengung von 8 Millimetern und strafferer DĂ€mpfung ist das Modell speziell fĂŒr schwerere LĂ€ufer ausgelegt.

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Krafttraining als Begleittherapie

Auch in der Adipositas-Therapie rĂŒckt Krafttraining in den Fokus. Ein Konsensuspapier von EASO und EFAD aus Juli 2026 empfiehlt strukturiertes Krafttraining zur Begleitung Inkretin-basierter Therapien. Der Grund: Bei starker Gewichtsreduktion geht oft fettfreie Masse verloren. Die Kontrolle von Körperzusammensetzung und Handgreifkraft wird zum wesentlichen Bestandteil der medizinischen Begleitung.

Parallel gewinnen alternative Trainingsformen wie Calisthenics an PopularitĂ€t. Trainer beobachten ein steigendes Interesse an Eigengewichtstraining – es fördert nicht nur die Kraft, sondern auch Körperwahrnehmung und RumpfstabilitĂ€t. Die gute Nachricht: Ein moderater Muskelaufbau bleibt auch im hohen Alter möglich und steigert die metabolische Rate nachhaltig.

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