Apple, Intel-Support

macOS 27: Apple beendet Intel-Support – nur noch Apple Silicon

Veröffentlicht: 15.07.2026 um 22:58 Uhr, Redaktion boerse-global.de

Apple veröffentlicht erste öffentliche Beta von macOS 27 mit umfassenden KI-Integrationen und neuer Liquid Glass Oberfläche.

macOS 27 Golden Gate: Ă–ffentliche Beta mit KI-Features gestartet
Modernes MacBook auf einem Schreibtisch mit macOS-Oberfläche, Code und KI-Elementen, symbolisiert App-Entwicklung und Produktivität. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Seit dem 13. Juli können Tester die neue Betriebssystem-Generation ausprobieren, die mit umfangreichen KI-Funktionen und einer überarbeiteten Oberfläche aufwartet. Die finale Version wird für den Herbst 2026 erwartet.

KĂĽnstliche Intelligenz als HerzstĂĽck

Im Zentrum des Updates steht die Integration sogenannter „Apple Intelligence"-Funktionen. Die Neuerungen sind tief ins System eingewebt: Siri wurde grundlegend überarbeitet und agiert nun wie ein Chatbot. Nutzer können komplexe Arbeitsabläufe per natürlicher Sprache erstellen oder AppleScripts generieren lassen.

Besonders spannend: Die neue Visual Intelligence analysiert live, was auf dem Bildschirm angezeigt wird. Für Schreibarbeiten gibt es „Write with Siri" – ein Tool, das systemweit Texte generiert und Grammatik korrigiert. Auch die Suche in Spotlight, Mail und Fotos wurde neu aufgebaut. Safari erhält intelligente Tab-Gruppen und Benachrichtigungen bei Seitenänderungen.

Hinter den Kulissen setzt Apple auf eine Kombination aus eigenen Foundation Models und Gemini-Technologie, betrieben auf Nvidia-GPUs in der Google Cloud. Ein Wermutstropfen: Die KI-Features sind zunächst für Nutzer in der EU und China nicht verfügbar.

Optik und Leistung: Der Feinschliff

Neben der KI-Offensive hat Apple auch an der Bedienung geschraubt. Das Unternehmen selbst zieht Vergleiche zum legendären „Snow Leopard"-Update – ein klares Bekenntnis zu Performance.

Die Liquid Glass UI bringt einen neuen Transparenzregler, gleichmäßigere Fensterecken und verschlankte Seitenleisten. Die Toolbars wurden vereinheitlicht, die Seitendarstellung wirkt aufgeräumter. Unter der Haube optimierte Apple den CPU-Scheduler und baute mehrere Suchfunktionen neu. Auch Netzwerk-, Dateiübertragungs- und AirDrop-Geschwindigkeiten sollen spürbar zugelegt haben.

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Praktische Neuerung: Die iPhone-Spiegelung am Mac lässt sich jetzt in der Größe anpassen, und iPads im Sidecar-Modus unterstützen nun Touchscreen-Eingaben.

Entwickler im Fokus

Das Apple-Ökosystem umfasst inzwischen über 2,35 Milliarden Geräte in 175 Regionen. Seit 2008 hat der Konzern mehr als 550 Milliarden Euro an Entwickler ausgezahlt. Mit macOS 27 kommen neue Werkzeuge für diese Community.

In der Xcode-27-Beta steht ein KI-Agent zur Seite, der bei Programmieraufgaben hilft. Die fĂĽr 2027 geplante SwiftData-Version wird benutzerdefinierte externe Typen und VerlaufsĂĽberwachung unterstĂĽtzen. Das Small Business Program bleibt bestehen: Entwickler mit weniger als einer Million Euro Jahresumsatz zahlen weiterhin nur 15 Prozent Provision.

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Schluss mit Intel: Nur noch Apple Silicon

Mit macOS 27 Golden Gate zieht Apple einen Schlussstrich. Das Update läuft ausschließlich auf Macs mit Apple-Chips. Unterstützt werden Modelle ab 2020: MacBook Air und Pro, iMacs ab 2021, Mac mini ab 2020 sowie die aktuellen Mac Studio und Mac Pro. Auch das neue MacBook Neo ist kompatibel.

Intel-Macs erhalten keinen Zugang. Zwar ist Rosetta 2 für alte Software noch an Bord, doch Apple kündigte an, dass diese Kompatibilitätsschicht nach dem Ende des macOS-27-Zyklus eingestellt wird. Wer noch auf Intel setzt, sollte langsam umdenken.

Die öffentliche Beta folgt auf die dritte Entwickler-Beta vom 6. Juli. Apple betont, dass die Testversion stabiler als frühe Entwickler-Builds ist – aber eben noch kein fertiges Produkt.

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