Microsoft 365: Lizenzkosten steigen ab Juli um bis zu 43 Prozent
28.06.2026 - 13:08:47 | boerse-global.de
Die neue Funktion erlaubt den Zugriff auf firmeneigene Logos, Farben und Symbole – ohne die Präsentationssoftware verlassen zu müssen.
Schluss mit wilden Logo-Varianten
Die Integration unter der Roadmap-ID 566351 soll auf Windows, Mac und im Web verfügbar sein. Mitarbeiter greifen künftig direkt im Editor auf genehmigte Markenelemente zu. Das beendet die zeitraubende manuelle Verteilung von Brand-Kits und beugt Design-Pannen vor.
Doch Microsoft ist nicht allein auf diesem Feld. Ende Juni kündigte Anyword eine neue Integration für Word und PowerPoint an. Die Markenmanagement-Firma Lytho zeigt, was automatische Markenkontrolle leisten kann: Der Getränkekonzern Endeavour Drills verkürzte seine Review-Zeiten um 40 Prozent, die Organisation Kiwa steigerte die Content-Produktionseffizienz um 82 Prozent.
KI-Updates für Präsentationen
PowerPoint Live in Microsoft Teams bekommt zwei neue Funktionen: „Explain" und „Refresh". Die Explain-Funktion – nur mit Copilot-Lizenz nutzbar – liefert per KI Kontextinformationen während laufender Präsentationen. Refresh aktualisiert Folien in Echtzeit, sodass das Publikum stets die aktuellsten Daten sieht.
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Für den Rechtsbereich plant Eudia ab Juli 2026 die Integration von KI-Agenten in Word, Outlook und Azure. Diese „Expert Digital Twins" sollen Dokumentenprüfungen und Recherchen in sicheren Unternehmensumgebungen übernehmen – gedacht für Microsoft-365-E5-Kunden und höher.
Wettbewerb und Regulierung
Auch international tut sich etwas: Tencent brachte mit ima.copilot einen KI-Assistenten auf den Markt, der PowerPoint-Folien aus persönlichen Wissensdatenbanken generiert.
Gleichzeitig gerät Microsoft unter Druck. Die italienische Wettbewerbsbehörde AGCM leitete am 26. Juni 2026 ein Verfahren ein. Vorwurf: mangelnde Transparenz bei der Bündelung von Copilot und Designer in Microsoft 365.
Lizenzkosten steigen deutlich
Unternehmen müssen tiefer in die Tasche greifen. Ab dem 1. Juli 2026 steigen die Lizenzkosten je nach Tarif zwischen 5 und 43 Prozent. Business Basic verteuert sich um 16 Prozent, Business Standard um 12 Prozent. Am stärksten betroffen sind Frontline-Lizenzen mit einem Plus von bis zu 43 Prozent. Experten raten, Verträge noch vor Juli zu verlängern, um die alten Preise für zwölf Monate zu sichern.
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Parallel dazu erhält Windows 11 am 14. Juli 2026 ein umfangreiches Update. Neu ist eine Point-in-Time-Wiederherstellungsfunktion, die mindestens 200 GB Speicher für automatische Wiederherstellungspunkte benötigt. Dazu kommen ein „Screen Tint"-Feature zur Schonung der Augen sowie strengere Benachrichtigungseinstellungen für System-Widgets.
