PrÀdiabetes, Mandeln

PrÀdiabetes: Mandeln und Heidelbeeren senken Glukosespitzen um 28%

Veröffentlicht am: 01.07.2026 um 21:24 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Forschung belegt: Schwarze Johannisbeeren und Mandeln mit Heidelbeeren dÀmpfen den Blutzuckeranstieg nach dem Essen deutlich.
Nahaufnahme einer Schale mit frischen schwarzen Johannisbeeren, Heidelbeeren und Mandeln auf einem Holztisch. Illustration mit AI erstellt.

Schwarze Johannisbeeren verlangsamen Glukose-Anstieg

Forscher der UniversitĂ€t Ostfinnland haben einen ĂŒberraschenden Effekt entdeckt: 75 Gramm schwarze Johannisbeeren verlangsamen den Blutzucker-Anstieg nach einer kohlenhydratreichen Mahlzeit. Verantwortlich sind die enthaltenen Anthocyane. Sie verzögern die Glukose-Aufnahme im Körper.

Die Studie lief mit 26 gesunden Erwachsenen. Direkte RĂŒckschlĂŒsse auf ein langfristig reduziertes Diabetesrisiko erlaubt sie nicht.

Mandeln und Heidelbeeren: Das Power-Duo

Eine weitere Studie, finanziert vom National Institute of Diabetes and Digestive and Kidney Diseases (NIDDK), untersuchte die Kombination von Mandeln und Heidelbeeren. Das Ergebnis: 1.200 Teilnehmende mit PrÀdiabetes senkten ihre Glukosespitzen nach Mahlzeiten um 28 Prozent.

DafĂŒr aßen sie tĂ€glich 1,5 Unzen Mandeln plus eine halbe Tasse Heidelbeeren. Über zwölf Wochen sank der HbA1c-Wert um 0,7 Prozent.

Ballaststoffe: Mit Schale essen, mehr gewinnen

Emily Leeming vom King's College London empfiehlt eine einfache Regel: Obst und GemĂŒse mit Schale essen. Eine Kartoffel mit Schale enthĂ€lt 3 bis 4 Gramm Ballaststoffe, geschĂ€lt nur 2 Gramm. Bei Kiwis sind es mit Schale 3,5 Gramm, ohne 2 Gramm.

Auch bei Snacks gibt es Unterschiede: Weintrauben liefern 0,9 Gramm Ballaststoffe pro 100 Gramm, Rosinen 3,7 Gramm. Ballaststoffreiche Alternativen sind dunkle Schokolade, Mandeln, Chiasamen und Leinsamen.

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Die NIDDK-Studie zeigt: Mit nur 1,5 Unzen Mandeln und einer halben Tasse Heidelbeeren tĂ€glich senken Sie Ihre Glukosespitzen um 28% und Ihren HbA1c um 0,7% in 12 Wochen. Holen Sie sich die konkreten Tipps fĂŒr den Alltag. Jetzt kostenlosen ErnĂ€hrungs-Leitfaden anfordern

FrĂŒhstĂŒck als Protein-Booster

ErnĂ€hrungsberaterin Josie Porter empfiehlt fĂŒr die erste Mahlzeit: Haferflocken mit proteinreichem Joghurt kombinieren. Das Ziel: mindestens 20 Gramm Eiweiß und 6 Gramm Ballaststoffe pro Mahlzeit.

Abwechslung bieten Overnight Oats oder gebackener Haferbrei.

Demenz-Risiko durch ErnÀhrung senken

Eine schwedische Langzeitstudie zeigt weitere Vorteile: Über 1.800 Teilnehmende ab 60 Jahren wurden bis zu 15 Jahre beobachtet. Eine entzĂŒndungsarme ErnĂ€hrung senkte das Demenz-Risiko um bis zu 29 Prozent — besonders bei Personen mit erhöhtem p-tau217-Biomarker.

Marktentwicklung: Mehr Beeren aus der Schweiz

Der Schweizer Obstverband prognostiziert fĂŒr dieses Jahr höhere ErtrĂ€ge bei Strauchbeeren. Erwartet werden 2.411 Tonnen Himbeeren, 923 Tonnen Heidelbeeren und 303 Tonnen Johannisbeeren. Die AnbauflĂ€chen fĂŒr Johannisbeeren wuchsen um zehn Prozent.

Kritik an Ferrero-WM-Aktion

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Mediziner kritisieren derweil eine Sammelaktion des SĂŒĂŸwarenherstellers Ferrero zur Fußball-Weltmeisterschaft. FĂŒr PrĂ€mien wie Trinkflaschen oder FußbĂ€lle mĂŒssen Konsumenten Produkte kaufen, die zwischen 1,4 Kilogramm und ĂŒber 5 Kilogramm Zucker enthalten.

Die Deutsche Allianz NichtĂŒbertragbare Krankheiten warnt vor den gesundheitlichen Folgen dieser „Zuckerbomben". Ferrero verteidigt die Aktion als Angebot fĂŒr Genuss in Maßen. Die Werbeaktion lĂ€uft bis zum 31. Juli 2026.

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