Prostatakrebs, Gentherapie

Prostatakrebs: Gentherapie verbessert krankheitsfreies Überleben deutlich

27.06.2026 - 12:19:01 | boerse-global.de

Phase-3-Studie belegt verbessertes krankheitsfreies Überleben durch Gentherapie bei lokal begrenztem Prostatakrebs.

Prostatakrebs: Neue Gentherapie zeigt vielversprechende Erfolge
Prostatakrebs - Ein medizinisches Gerät mit blauen Lichtern und ein Arzt, der ein Tablet überprüft, symbolisieren Forschung und Gentherapie. 27.06.2026 - Bild: über boerse-global.de

000 Menschen neu an Krebs. Über die Hälfte der Betroffenen ist männlich. Prostatakrebs ist mit 25,1 Prozent die häufigste Krebsart bei Männern, gefolgt von Lungenkrebs (13 Prozent) und Darmkrebs (11,7 Prozent). Trotz dieser Zahlen nutzen nur rund 40 Prozent der Männer die regelmäßigen Früherkennungsangebote.

Neue Gentherapie zeigt Erfolge

In der Forschung zeichnet sich ein Durchbruch ab. Eine Phase-3-Studie untersuchte die Wirksamkeit der Gentherapie Aglatimagene Besadenovec (CAN-2409) in Kombination mit einer Strahlentherapie bei lokal begrenztem Prostatakrebs. 745 Männer nahmen teil, die mediane Nachbeobachtungszeit lag bei 50 Monaten.

Die Ergebnisse: Das krankheitsfreie Überleben verbesserte sich deutlich. In der Placebo-Gruppe lag der Median bei 86,1 Monaten. In der Verum-Gruppe wurde dieser Wert während des Beobachtungszeitraums noch nicht erreicht. Die Ereignisrate betrug 23 Prozent (Verum) gegenüber 31 Prozent (Placebo). Beim Gesamtüberleben gab es keine signifikanten Unterschiede – die Sterblichkeitsraten lagen bei 6 beziehungsweise 7 Prozent.

Als Nebenwirkungen traten bei 74 Prozent der Teilnehmer meist grippeähnliche Symptome auf. Ein Zulassungsantrag bei der US-Arzneimittelbehörde FDA ist für das vierte Quartal 2026 geplant.

Früherkennung und Umweltrisiken

Fachleute raten Männern ab 45 zu einer jährlichen Prostata-Untersuchung. Der PSA-Test wird als ergänzende Methode angeboten – als individuelle Gesundheitsleistung (IGeL) kostet er zwischen 25 und 35 Euro.

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Neben der genetischen Veranlagung rücken Umweltfaktoren in den Fokus. Ein Bericht von Coffee Watch, der Deutschen Umwelthilfe (DUH) und PAN UK identifizierte 159 verschiedene Pestizidwirkstoffe in Kaffeeanbaugebieten. 60 Prozent davon gelten als hochgefährlich. Viele dieser Substanzen sind in der EU verboten, werden aber in Ländern wie Brasilien oder Vietnam eingesetzt. Der Bericht bringt den Kontakt mit einem erhöhten Risiko für Prostata- und Lungenkrebs sowie neurodegenerative Erkrankungen in Verbindung.

Ernährung als Prävention?

Antioxidantien und spezifische Nährstoffe gewinnen in der Gesundheitsvorsorge an Bedeutung. Die Rambutan-Frucht enthält neben den Vitaminen A und C auch Flavonoide und Pterostilben, das den Blutzucker regulieren kann.

Ab Herbst 2026 sollen in deutschen Supermärkten Äpfel der Sorte Kissabel® erhältlich sein. Ihr Anthocyan-Gehalt liegt bis zu zehnmal höher als bei herkömmlichen Sorten.

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Die Fruchtsaftbranche feierte Ende Juni 2026 ihr 75-jähriges Bestehen in Bonn. Mit einem Pro-Kopf-Verbrauch von 22,5 Litern ist Deutschland international führend. Der Verband der deutschen Fruchtsaft-Industrie (VdF) sprach sich gegen eine Zuckerabgabe aus und plädierte für eine Deregulierung neuer genomischer Techniken.

Traditionelle Methoden und moderne Risiken

Zur Unterstützung der Vitalität gewinnen traditionelle Methoden an Bedeutung. Wasseranwendungen wie das Kneipp-Armbad werden zur Erfrischung und Kreislaufstimulation empfohlen.

Parallel wächst das Interesse an männlicher Fertilität. Experten warnen jedoch vor ungeprüften Methoden aus sozialen Medien und raten zu einer wissenschaftlich fundierten Lebensweise.

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