Rauchstopp: Frauen scheitern doppelt so oft wie MĂ€nner
Veröffentlicht am: 21.09.2026 um 13:09 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Beim Rauchstopp zeigen sich in Deutschland erhebliche Unterschiede zwischen den Geschlechtern. Laut einem Bericht von new-facts.eu vom 21.09.2026 ergab eine reprÀsentative Umfrage von Vapeglobe unter 1.000 aktiven Rauchern in Deutschland, dass 50,0% der Raucherinnen mit dem Rauchen aufhören wollen, dies jedoch nicht schaffen. Bei den befragten MÀnnern liegt dieser Anteil dagegen bei 34,7%.
Die Erhebung verdeutlicht eine spĂŒrbare Diskrepanz bei der Selbstwahrnehmung und dem Ausstiegswillen: WĂ€hrend viele Frauen an der praktischen Umsetzung scheitern, schĂ€tzen MĂ€nner ihre Lage deutlich optimistischer ein.
Diskrepanz bei der EinschÀtzung der eigenen Kontrolle
Dem Bericht zufolge glauben 44,1% der MÀnner, ihren Konsum vollstÀndig unter Kontrolle zu haben. Unter den befragten Frauen teilen lediglich 26,5% diese EinschÀtzung. Dieser ausgeprÀgte Unterschied bei der empfundenen Kontrolle deckt sich mit den differierenden Werten beim Wunsch nach einem Rauchstopp.
Trotz dieser geschlechtsspezifischen Unterschiede ist das Bestreben, von der Zigarette loszukommen, in der Gesamtgruppe weit verbreitet. Ăber 80% aller Befragten haben bereits mindestens einen Aufhörversuch unternommen.
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Die Mehrheit dieser Versuche verlief jedoch erfolglos. Zudem berichten ĂŒber 60% der Befragten von mehreren gescheiterten Aufhörversuchen. Das Bedauern ĂŒber den Einstieg in den Konsum ist entsprechend hoch: 72,2% der Befragten bereuen, mit dem Rauchen begonnen zu haben.
Feste Gewohnheiten und sozialer Einfluss als HĂŒrden
Neben der individuellen AbhĂ€ngigkeit spielen Automatismen im Alltag eine zentrale Rolle fĂŒr die Aufrechterhaltung des Verhaltens. Laut den Befragungsdaten rauchen 41,3% der Teilnehmer die erste Zigarette aus morgendlicher Gewohnheit. Weitere 13,2% greifen automatisch ohne konkreten Grund zur Zigarette. Zudem gaben rund ein Viertel der Befragten an, verstĂ€rkt in Stresssituationen zu rauchen.
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Ebenso erweist sich das soziale Umfeld als maĂgeblicher Faktor. Fast 78% der Befragten sehen einen spĂŒrbaren Einfluss von Familie, Freunden oder Kollegen auf ihr eigenes Rauchverhalten. Die Umfrageergebnisse zeichnen somit ein klares Bild: Sowohl feste Alltagsroutinen als auch soziale Dynamiken erschweren die dauerhafte Tabakentwöhnung, wobei insbesondere Frauen vor gröĂeren HĂŒrden beim erfolgreichen Ausstieg stehen.
