Schlafstörungen: Bis zu 25 Mal pro Nacht aufwachen ist normal
29.06.2026 - 21:44:01 | boerse-global.de
Statt Stress zu vermeiden, sollten wir ihn trainieren. Das sagen Experten.
Stressimpfung statt Vermeidungshaltung
Das Konzept der „Stressimpfung“ rückt in den Fokus. Volker Busch, Leiter der Stressambulanz der Uniklinik Regensburg, hält wenig davon, Belastungen auszuweichen. Stattdessen plädiert er für einen proaktiven Umgang – um die psychische Widerstandsfähigkeit zu stärken.
Besonders junge Führungskräfte sind im Berufsalltag oft überfordert. Manche wechseln deshalb in weniger belastende Jobs, etwa in den Staatsdienst.
Eine US-Studie aus dem Jahr 2025 stützt den Ansatz: Selbstmitgefühl hilft demnach, die negativen Folgen von Stress zu reduzieren. Klassisches Zeitmanagement reicht dagegen oft nicht aus. Nötig sind Strategien zum bewussten Loslassen und Mikro-Pausen – um das Gedankenkarussell zu stoppen.
Nachts bis zu 25 Mal aufwachen – völlig normal
Viele machen sich Sorgen um ihren Schlaf. Dabei ist nächtliches Aufwachen physiologisch normal. Hans-Günter Weeß, Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin, erklärt: Bis zu 25 Mal pro Nacht wachen wir auf. Eine bewusste Erinnerung daran entsteht erst, wenn die Wachphase länger als ein bis drei Minuten dauert.
Gefährlich für die Erholung wird es, wenn dann das Gedankenkarussell anspringt. Experten raten: Nicht auf den Wecker schauen. Stattdessen Entspannungstechniken anwenden.
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Als physiologische Ursachen für echte Schlafstörungen gelten das Stresshormon Cortisol oder organische Erkrankungen wie Schlafapnoe oder das Restless-Legs-Syndrom.
Achtsamkeit in der Bahn
Stressbewältigung braucht konkrete Anlässe. Seit Anfang Mai 2026 saniert die Bahn die Strecke zwischen Hamburg und Hannover. Pendler erleben längere Fahrzeiten und überfüllte Ersatzbusse.
Trainer empfehlen in solchen Situationen Achtsamkeit: Konzentration auf den Atem, Gehmeditationen während der Wartezeit. Ziel: Den Fokus von äußeren Stressoren weg zur inneren Ruhe lenken.
Der individuelle Weg zur Balance
Pendler-Stress durch Bahn-Engpässe? Seit Mai 2026 saniert die Bahn die Strecke Hamburg–Hannover – längere Fahrzeiten, überfüllte Busse. Nutzen Sie die Wartezeit für eine Gehmeditation und holen Sie sich mit unserer Mikro-Pausen-Strategie die innere Ruhe zurück. Mikro-Pausen-Strategie jetzt sichern
Die Wege zu mentaler Ausgeglichenheit sind vielfältig. Für manche sind strukturierte Entspannungstechniken der Schlüssel, für andere die Reflexion über Lebenswege. In religiösen Kontexten betont man die Bedeutung unterschiedlicher Glaubenswege, die eigene Ansätze zur Krisenbewältigung bieten.
Die aktuelle Erkenntnis: Eine Kombination aus Wissen über den Schlaf, der Akzeptanz von Stress als Training und niedrigschwelligen Achtsamkeitsübungen ist die wirksamste Strategie gegen mentale Überlastung.
