Thermal Grizzly Duronaut: Neue Wärmeleitpaste senkt GPU-Temps um 33°C
Veröffentlicht: 07.07.2026 um 21:16 Uhr, Redaktion boerse-global.de
Die neue Wärmeleitpaste Duronaut von Thermal Grizzly kühlt Grafikkarten drastisch – ein Test mit der ASUS TUF RTX 4070 Ti Super zeigt beeindruckende Ergebnisse.
Am heutigen Dienstag veröffentlichte Leistungstests belegen, dass die Thermal Grizzly Duronaut die Betriebstemperaturen von High-End-Grafikhardware signifikant senkt. In einem konkreten Anwendungstest mit der ASUS TUF RTX 4070 Ti Super reduzierte die thermische Lösung die Temperaturen um beachtliche 33°C.
Hitzeprobleme der nächsten Generation
Die Entwicklung kommt zu einem Zeitpunkt, an dem Hardware-Enthusiasten und Profis zunehmend mit thermischen Herausforderungen der neuesten Komponentengeneration kämpfen. Aktuelle Branchenrichtlinien empfehlen für die Ryzen-9000- und X3D-Serien Zieltemperaturen zwischen 65°C und 80°C. Für kommende High-End-Grafikkarten wie die RTX-50-Serie und die RX-9000-Serie liegen die Zielwerte bei 60 bis 72°C beziehungsweise 60 bis 75°C.
Die Notwendigkeit fortschrittlicher thermischer Schnittstellen wird durch aktuelle Berichte über extreme Leistungsaufnahmen bei Flaggschiff-Hardware unterstrichen. Erst heute wurde ein Vorfall mit einer Asus TUF RTX 5090 gemeldet, bei dem ein PCIe-Riser-Kabel nach Kontakt mit der GPU-Rückplatte teilweise schmolz.
Die Grafikkarte selbst blieb zwar unbeschadet, doch der Vorfall verdeutlicht die enorme Hitzeentwicklung bei einer Leistungsaufnahme von rund 575 Watt. Ein flächendeckender Defekt wurde nicht bestätigt, dennoch hat der Vorfall die Aufmerksamkeit auf die thermischen Anforderungen von Hochleistungssystemen gelenkt. Branchenexperten weisen darauf hin, dass alternative Methoden wie Undervolting die Temperaturen ebenfalls um 8 bis 15°C senken können.
Wenn Ihre High-End-Grafikkarte unter extremer Hitze leidet, kann die neue Duronaut-Paste von Thermal Grizzly die Temperatur um bis zu 33°C senken – das zeigt ein Test mit der ASUS TUF RTX 4070 Ti Super. In diesem kostenlosen Guide erfahren Sie Schritt für Schritt, wie Sie die Paste richtig auftragen und Ihre GPU optimal kühlen. Praxis-Guide jetzt anfordern
Kühlungshersteller rüsten auf
Die Kühlungshersteller erweitern ihre Produktpaletten, um den steigenden thermischen Anforderungen gerecht zu werden. Bereits gestern kündigte Noctua eine überarbeitete Produkt-Roadmap an, die die Veröffentlichung des NT-CP1 Thermal Pads und des WireView Pro II Noctua Edition im dritten Quartal 2026 vorsieht.
Für das zweite Quartal 2027 plant der Hersteller zudem die Einführung eines 70-mm-Flachprofilkühlers für die AM5-Plattform, einen Workstation-Kühler sowie eine Zusammenarbeit mit Seasonic für die Prime PX und TX Noctua Edition Netzteile. Diese Entwicklungen deuten auf einen anhaltenden Branchentrend hin zu spezialisierteren Kühllösungen für hochdichte Computing-Umgebungen hin.
Kommende Hardware-Generationen
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Die Nachfrage nach effizienten thermischen Schnittstellen wie der Duronaut dürfte mit den Spezifikationen der nächsten Hardware-Generation weiter steigen. Ein gestriger Eintrag im Seasonic-Netzteilrechner lieferte erste Details zur GeForce RTX 50 SUPER Serie.
Die kommende Serie, die RTX 5080 SUPER, 5070 SUPER und 5070 Ti SUPER umfasst, soll voraussichtlich GDDR7-Speicher nutzen und bis zu 24 GB VRAM bieten. Die thermischen und leistungstechnischen Anforderungen dieser Modelle werden auf eine TDP von 275 Watt für Einstiegsmodelle bis zu 350 Watt für die Ti-Variante geschätzt. Ein Launch dieser Karten wird um die CES 2027 erwartet – ein weiterer Beleg für die wachsende Bedeutung thermischer Managementlösungen.
