Tiefes, Atmen

Tiefes Atmen: 5-12% mehr Lungenfunktion in zehn Minuten

05.07.2026 - 02:02:02 | boerse-global.de

Forschung belegt: Neutrophile nutzen Dopamin und Adrenalin zur Kommunikation. Langfristig ergeben sich neue Therapieansätze für Entzündungen.

Immunzellen nutzen Nervenbotenstoffe: Neue Studie
Tiefes - Abstrakte Darstellung von neuronalen Bahnen und Immunzellen mit leuchtenden Verbindungen, die wissenschaftliche Forschung symbolisiert. 05.07.2026 - Bild: über boerse-global.de

Wissenschaftler der Universität Münster und der Ruhr-Universität Bochum wiesen nach, dass Immunzellen die Sprache des Nervensystems sprechen.

Die in „Advanced Science“ veröffentlichte Studie (18. Juni 2026) belegt: Neutrophile Granulozyten setzen Katecholamine wie Dopamin und Adrenalin zur Kommunikation ein. Die Forscher um Erpenbeck und Kruss nutzten neuartige Bildgebungsverfahren und Kohlenstoffnanoröhren-Sensoren für den Echtzeit-Nachweis.

Könnte das neue Therapien ermöglichen? Die enge Verknüpfung von Immunsystem und neurologischen Prozessen eröffnet langfristig Ansätze für die Behandlung von Entzündungen oder Schmerzzuständen.

Ausbildung boomt: Neuro-Specialist für 6.000 Euro

Parallel zur Forschung wächst der Markt für spezialisierte Ausbildungen. Anbieter wie Andreas Könings strukturieren ihr Angebot modular – mit Schwerpunkten wie Neuro-Basic, Therapie, Schmerz und Resilienz. Das Gesamtpaket zum Neuro-Specialist kostet knapp 6.000 Euro.

Auch etablierte Institute wie das MFZ in Leipzig und Berlin erweitern ihr Portfolio. Das Angebot reicht von Online-Seminaren über den Hirnstamm bis zu Hybrid-Kursen für neurologische Übungen. Mitte Oktober 2026 startet in Berlin eine spezifische Weiterbildung im Neuroathletiktraining durch das Lehrteam Scí.

Die Zielgruppe: Sportwissenschaftler und Physiotherapeuten, die ihre Interventionen durch gezielte Reize des zentralen Nervensystems präzisieren wollen.

Hirnstimulation bei Depression: DFG-Studie läuft

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Schon zehn Minuten tiefes Atmen täglich können Ihre Lungenfunktion um 5 bis 12 Prozent steigern – und gleichzeitig Stress und Blutdruck senken. Die aktuelle Forschung zeigt: Diese einfache Übung ist ein echter Game-Changer für Ihre Gesundheit. Jetzt kostenlose Anleitung anfordern

Technologische Verfahren rücken in den Fokus. An der Universität Regensburg untersucht Dr. Andreas Reißmann im Rahmen einer DFG-Studie die Wirkung intensivierter repetitiver transkranieller Magnetstimulation (rTMS) bei therapieresistenter Depression. Teilnahme ist noch bis Ende 2026 möglich.

Atmen als Medizin? Eine Anfang Juli 2026 veröffentlichte Untersuchung zeigt: Bereits zehn Minuten tägliches tiefes Atmen verbessert bei älteren Menschen die Herz-Lungen-Funktion signifikant. Die Vitalkapazität stieg um 5 bis 12 Prozent, begleitet von Blutdrucksenkung und Stressreduktion.

Koffein plus L-Theanin: Hilfe bei ADHS?

Im Mai 2026 publizierte „Nutritional Neuroscience“ eine Studie mit 21 Teilnehmern. Die Kombination aus L-Theanin und Koffein verbessert demnach die Aufmerksamkeit bei Jugendlichen mit ADHS. Die Forscher beobachteten weniger Fehlalarme und optimierte Reaktionszeiten – vergleichbar mit herkömmlicher Medikation.

Faszien und Nerven: Das Matrix-Prinzip

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Mangel an einfachen, wirksamen Gesundheitsübungen? Die Lösung liegt in Ihrer Atmung. Mit nur zehn Minuten pro Tag verbessern Sie nachweislich Ihre Vitalkapazität und senken Ihren Blutdruck. Starten Sie noch heute. Kostenlose Atemübung jetzt herunterladen

Physio Deutschland veranstaltet im September 2026 in Trier ein Seminar zum Matrix-Prinzip. Im Mittelpunkt: myofasziale Techniken und das „Neuro-Interface“ als Schnittstelle zwischen Gewebestruktur und Nervensystem.

Der Trend geht zur Prävention: Kurse kombinieren Pilates mit Faszientraining, Fortbildungen zu autogenem Training und Atemübungen sind am Klinikum am Weissenhof für Juli 2026 geplant. Neurobiologische Erkenntnisse fließen zunehmend in niederschwellige Gesundheitsangebote.

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