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Windows 11: Automatische Systemwiederherstellung ab sofort aktiv

Veröffentlicht: 14.07.2026 um 19:36 Uhr, Redaktion boerse-global.de

Microsoft aktiviert automatische Systemwiederherstellung für Windows 11. Das Juli-Update bringt zudem eine verschärfte Drei-Tage-Regel für Sicherheitsupdates.

Windows 11: Automatische Snapshots aktivieren Datenschutz
Leuchtend blaue Zahl 11 auf digitaler Platine, Symbol für Technologie, Daten und System-Updates. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Das Juli-Update KB5095093 aktiviert die Point-in-Time-Restore-Funktion als Standard – ein wichtiger Schritt für mehr Datensicherheit.

Automatische Snapshots alle 24 Stunden

Die neue Funktion nutzt den Volume Shadow Copy Service, um automatische System-Snapshots zu erstellen. Voraussetzung: Das Gerät muss über mindestens 200 GB Speicher verfügen. Standardmäßig erstellt das System alle 24 Stunden einen Snapshot und behält diesen für 72 Stunden. Nutzer haben damit ein Zeitfenster, um Änderungen rückgängig zu machen, falls nach einem Update oder einer Installation Stabilitätsprobleme auftreten.

Darüber hinaus bringt das Juli-Update mehrere Verbesserungen:

  • Bildschirmtönung mit sechs Voreinstellungen
  • Schnellerer Datei-Explorer
  • Update-Pause für bis zu 35 Tage über eine kalenderbasierte Oberfläche

Im Experimental Channel testet Microsoft zudem eine Cloud Rebuild-Funktion für das 26H2-Update. Sie ermöglicht eine komplette Neuinstallation direkt von den Microsoft-Servern über die Windows-Wiederherstellungsumgebung. Anders als herkömmliche Wiederherstellungspunkte löscht diese Methode jedoch alle Nutzerdaten – dafür integriert sie automatisch die benötigten Treiber.

Windows 10: 16,9 Prozent der Geräte in der Gefahrenzone

Trotz des Support-Endes am 14. Oktober 2025 laufen noch immer 16,9 Prozent aller Windows-Geräte mit Windows 10. Die Sicherheitslage ist alarmierend: Diese Systeme weisen durchschnittlich 1.903 bekannte Sicherheitslücken (CVEs) auf – fast dreimal so viele wie Windows 11 mit 652 CVEs.

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Mit dem Juli-Update KB5095093 aktiviert Microsoft die automatische Systemwiederherstellung für Windows 11 – ein wichtiger Schritt gegen Datenverlust. Unser Leitfaden zeigt Ihnen, wie Sie die neuen Snapshots nutzen und die Drei-Tage-Regel für Updates umsetzen. Jetzt kostenlosen Leitfaden anfordern

Rund 66,6 Prozent dieser Schwachstellen gelten als hoch oder kritisch, 2,4 Prozent werden bereits aktiv ausgenutzt. Zwar wurde das Extended Security Update (ESU) für Privatnutzer bis zum 12. Oktober 2027 verlängert, doch schätzungsweise 2,8 Prozent der Windows-10-Geräte erfüllen nicht die Hardware-Anforderungen für ein Upgrade auf Windows 11.

Drei-Tage-Regel für Sicherheitsupdates

Microsoft verschärft seine Empfehlungen: Administratoren und Nutzer sollen Sicherheitsupdates innerhalb von drei Tagen nach Veröffentlichung installieren. Der Grund: Hacker nutzen zunehmend künstliche Intelligenz, um innerhalb weniger Stunden Exploits zu entwickeln.

Allein im Juni 2026 schloss Microsoft rekordverdächtige 206 Sicherheitslücken. Das Unternehmen setzt dabei auf sein KI-Tool MDASH, das mit einer Erfolgsquote von 88,45 Prozent Sicherheitslücken identifiziert. Um den KI-gesteuerten Bedrohungen zu begegnen, empfiehlt Microsoft, Update-Verschiebungen auf unter drei Tage zu begrenzen und Gnadenfristen auf maximal zwei Tage zu reduzieren.

Suchfunktion im Umbau – Enterprise-Änderungen

Im Rahmen der Windows K2-Initiative überarbeitet Microsoft die Suchfunktion grundlegend. Die Neuerung priorisiert lokale Ergebnisse – Apps, Einstellungen und Dateien – gegenüber Web- und Store-Vorschlägen. Werbe-Elemente wie MSN-Kacheln und gesponserte Produktkarten entfallen, während die Fehlerkorrektur bei Tippfehlern verbessert wird.

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Noch immer laufen 16,9 Prozent aller Windows-Geräte mit Windows 10 – mit durchschnittlich 1.903 bekannten Sicherheitslücken. Unser Leitfaden hilft Ihnen, den Umstieg auf Windows 11 sicher zu gestalten und die neue Wiederherstellungsfunktion optimal einzurichten. Sicherheitsleitfaden jetzt sichern

Für Unternehmen endet am heutigen Dienstag die Übergangsfrist für die Kerberos RC4-Verschlüsselung. Ab sofort sind nur noch sicherere Verschlüsselungsstandards für die Netzwerk-Authentifizierung erlaubt.

Zudem stellt Microsoft die OneDrive-Sync-Updates für Windows 10 Version 22H1 und älter zum 15. August 2026 ein. Windows 10 22H2 bleibt dagegen bis Oktober 2028 unterstützt.

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