USA, MilitÀr

Spahn will wieder ĂŒber nukleare Teilhabe reden

01.02.2026 - 08:00:00

Unionsfraktionschef Jens Spahn (CDU) spricht sich angesichts der Spannungen im transatlantischen VerhĂ€ltnis fĂŒr eine Diskussion ĂŒber nukleare Teilhabe aus.

Europa und Deutschland mĂŒssten selbststĂ€ndiger werden, sagte Spahn dem "Handelsblatt" (Montagausgabe).

"Deswegen fĂŒhren wir den Wehrdienst wieder ein, zunĂ€chst freiwillig, notfalls verpflichtend", erklĂ€rte der CDU-Politiker. "Und ja, wir mĂŒssen wieder ĂŒber nukleare Teilhabe reden." Auf die Nachfrage, ob er damit auch deutsche Atomwaffen meine, sagte Spahn: "Deutschland sollte bei solchen Fragen immer europĂ€ische Lösungen suchen."

Der CDU-Politiker fĂŒgte aber hinzu: "Wir wĂ€ren nicht klug beraten, wenn wir den Bruch der transatlantischen Freundschaft herbeireden wĂŒrden." Denn ohne die USA "können wir auf absehbare Zeit keine Sicherheit in Europa garantieren".

Sorgen machen Spahn aber die wachsenden Kontakte von AfD-Politikern ins Lager der US-Republikaner. "Leider haben sich bei den US-Republikanern viele falsche Narrative festgesetzt, die die AfD streut: Es gĂ€be keine Meinungsfreiheit in Deutschland, es wĂŒrden Parteien verboten", so Spahn zum "Handelsblatt". Deshalb fĂŒhre er viele GesprĂ€che. "Wir mĂŒssen aufklĂ€ren und als Union versuchen, unsere transatlantische Partnerschaft noch aktiver zu pflegen."

@ dts-nachrichtenagentur.de

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