Militär, Israel

Militär: Israel weitet Einsatz am Boden im Libanon aus

16.03.2026 - 21:05:06 | dpa.de

Ein israelischer Militärsprecher hat angekündigt, den Einsatz von Bodentruppen im Süden des Libanon auszuweiten.

Die Armee mobilisiere weitere Reservisten, sagte Sprecher Effie Defrin. Gegenwärtig seien bereits mehr als 100.000 Reservesoldaten an allen Fronten im Einsatz.

Nach Vereinbarung einer Waffenruhe nach einem einjährigen Krieg mit der libanesischen Hisbollah-Miliz im November 2024 hatte die israelische Armee sich zunächst zurückgezogen. In fünf Posten im Südlibanon blieben jedoch weiterhin Truppen stationiert. Nach Beginn der Raketenangriffe der Hisbollah nach Beginn des Iran-Kriegs habe Israel weitere 15 Positionen im Südlibanon eingenommen, sagte Defrin.

"Wir haben im Norden die Truppen verstärkt und werden den Einsatz in den kommenden Tagen vertiefen", sagte er. Israels Armee hatte eigenen Angaben zufolge in den vergangenen Tagen bereits "begrenzte und gezielte Bodeneinsätze" im Süden des Nachbarlands Libanon begonnen. Ziel seien aktive Hisbollah-Mitglieder sowie die Infrastruktur der Miliz. Ziel sei es, die Einwohner des Nordens vor den Hisbollah-Angriffen zu schützen.

Im Libanon besteht die generelle Sorge einer großangelegten Bodeninvasion Israels mit anschließender Besatzung im Süden des Landes.

de | boerse | 68696066 |

Weitere Meldungen

CDU-Politiker uneins über Iran-Deal CDU-Sicherheitspolitiker Roderich Kiesewetter kritisiert den Iran-Deal scharf und spricht sich dafür aus, deutsche Minenräumboote in die Straße von Hormus zu schicken."Der Deal ist ein Desaster, denn damit würde der Terror des Regimes noch belohnt", sagte Kiesewetter dem Nachrichtenportal T-Online. (Ausland, 15.06.2026 - 12:01) weiterlesen...

Israel greift Hisbollah-Ziele in Beirut an Die israelischen Streitkräfte haben am Sonntag ein Hisbollah-Infrastrukturziel in Dahieh, einem Vorort von Beirut, angegriffen. (Politik, 14.06.2026 - 14:32) weiterlesen...

Deutsch-Israelische Gesellschaft kritisiert Siedlergewalt Die Deutsch-Israelische Gesellschaft hat das Vorgehen israelischer Sicherheitsbehörden im Westjordanland und zudem die Menschenrechtsorganisation Amnesty International kritisiert.Die zunehmende Gewalt von Siedlern im Westjordanland gegen Palästinenser mache die Gesellschaft besorgt, sagte ihr Vorsitzender, Volker Beck, dem "Tagesspiegel" (Donnerstagausgabe). (Politik, 10.06.2026 - 15:28) weiterlesen...

Nach Helikopter-Abschuss: US-Militär greift Ziele im Iran an. Die USA führen Vergeltungsschläge durch, kurz darauf droht Teheran seinerseits. Ein US-Militärhubschrauber stürzt vor der Küste des Omans ab - laut Präsident Trump ist der Iran verantwortlich. (Ausland, 10.06.2026 - 00:52) weiterlesen...

US-Militär: Vergeltungsschläge gegen den Iran begonnen. Nun beginnen die USA nach eigenen Angaben mit Vergeltungsschlägen. In der Nacht stürzt ein US-Militärhubschrauber vor der Küste des Omans ab - laut Präsident Trump steht der Iran dahinter. (Ausland, 09.06.2026 - 23:36) weiterlesen...

Trump: Iran hat US-Militärhubschrauber abgeschossen. Das Militär rettet zwei Piloten. US-Präsident Trump zeigt nun mit dem Finger auf den Iran. In der Nacht stürzt ein US-Militärhubschrauber vor der Küste des Omans ab. (Ausland, 09.06.2026 - 19:07) weiterlesen...