Diakonie-PrÀsident kritisiert Priens SparplÀne
Veröffentlicht: 15.07.2026 um 00:00 Uhr, dts-nachrichtenagentur.de
Beim Unterhaltsvorschuss brauche es MaĂnahmen, um Zahlungen bei den UnterhaltssĂ€umigen durchzusetzen, sagte er der "Rheinischen Post" (Mittwochausgabe). LeistungseinschrĂ€nkungen fĂŒr alleinerziehende Elternteile und deren Kinder seien der falsche Weg. "Sie treffen Menschen, die ohnehin schwer belastet sind", so Schuch.
Mit Blick auf ReformplĂ€ne bei der Kinder- und Jugendhilfe sagte Schuch zugleich: "Es besteht die Gefahr, dass aus handhabbaren Krisen hochkomplexe HilfeverlĂ€ufe entstehen - mit teuren Folgekosten fĂŒr die gesamte Gesellschaft." PrĂ€vention und Kinderschutz mĂŒssten das oberste Ziel sein. Die Diakonie halte am Weg einer am Einzelfall orientierten, bedarfsgerechten und fĂŒr die Betroffenen passgenauen Leistung fest. "FĂŒr uns steht der Mensch als Individuum im Mittelpunkt", sagte er.
Prien will den Unterhaltsvorschuss kĂŒrzen und in der Kinder- und Jugendhilfe stĂ€rker auf Gruppenangebote als auf individuelle Hilfen setzen. Gerade mögliche Einschnitte bei der Schulbegleitung sorgen dabei fĂŒr heftige Kritik.
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