Parteien, Wahlen

Forsa: Union fĂ€llt immer weiter hinter AfD zurĂŒck

28.04.2026 - 13:18:16 | dts-nachrichtenagentur.de

Die AfD baut in der von Forsa gemessenen WĂ€hlergunst kurz vor dem möglichen Beschluss grĂ¶ĂŸerer Reformvorhaben der Bundesregierung ihren Vorsprung weiter aus.In der wöchentlichen Erhebung fĂŒr die Sender RTL und ntv kommt sie auf 27 Prozent, und damit einen Punkt mehr als zuletzt.

Friedrich Merz und Jens Spahn (Archiv) - Foto: via dts Nachrichtenagentur
Friedrich Merz und Jens Spahn (Archiv) - Foto: via dts Nachrichtenagentur
Gleichzeitig sackt die Union weiter ab und liegt nur noch bei 22 Prozent (-2 Prozentpunkte), der schlechteste Wert fĂŒr CDU und CSU bei Forsa seit Anfang Dezember 2021.

Der Koalitionspartner SPD verharrt bei 12 Prozent. Genauso viele hat nun auch die Linke, die einen Prozentpunkt zulegt. UnverĂ€ndert bleiben die GrĂŒnen (15 Prozent), FDP (4 Prozent) und Sonstigen (8 Prozent). Der Anteil der NichtwĂ€hler sowie der Unentschlossenen liegt aktuell mit 26 Prozent weiter deutlich ĂŒber dem Anteil der NichtwĂ€hler bei der vergangenen Bundestagswahl (17,9 Prozent).

Auch die Zufriedenheit mit der Arbeit des Bundeskanzlers erreicht wieder einen neuen Tiefpunkt. Nur noch 15 Prozent der Deutschen sind mit Merz` Arbeit zufrieden, 83 Prozent nicht. Selbst unter den AnhĂ€ngern der Union ist eine Mehrheit unzufrieden mit der Arbeit des Kanzlers. So schlechte Werte wie derzeit fĂŒr Merz hat Forsa fĂŒr seinen VorgĂ€nger Olaf Scholz (SPD) zu keinem Zeitpunkt gemessen.

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