Yougov: AfD verliert - bleibt aber klar stÀrkste Kraft
Veröffentlicht: 14.07.2026 um 06:00 Uhr, dts-nachrichtenagentur.deCDU/CSU kommen aktuell unverĂ€ndert auf 20 Prozent - der Abstand verringert sich damit auf 7 Prozentpunkte. Die GrĂŒnen liegen auf Platz drei und stehen unverĂ€ndert bei 14 Prozent. SPD und Die Linke liegen gleichauf bei 12 Prozent, ebenfalls ohne VerĂ€nderung zum Vormonat.
Die FDP bleibt bei 5 Prozent, das BSW kommt unverĂ€ndert auf 4 Prozent. 6 Prozent der WĂ€hler wĂŒrden fĂŒr eine andere Partei ("Sonstige") stimmen.
Weitere Ergebnisse: Drei von vier BundesbĂŒrgern (74 Prozent) denken, dass sich Deutschland generell in die falsche Richtung entwickelt. Besonders WĂ€hler der AfD (93 Prozent) und der Linken (84 Prozent) sind dieser Ăberzeugung, aber auch unter WĂ€hlern der GrĂŒnen (69 Prozent), der SPD (63 Prozent) und der Union (58 Prozent) ist jeweils eine Mehrheit dieser Meinung.
Etwas mehr als jeder Zweite (55 Prozent) in Deutschland findet, dass das Land tiefgreifende Reformen benötigt. In allen WĂ€hlergruppen ist eine Mehrheit dieser Meinung (AfD: 67 Prozent, CDU/CSU: 57 Prozent, Die Linke: 55 Prozent, Die GrĂŒnen: 50 Prozent, SPD: 49 Prozent).
Die UnterstĂŒtzung fĂŒr das Reformpaket der Bundesregierung ist allerdings dennoch gering. Nur jeder Zehnte (13 Prozent) ist der Meinung, dass das Reformpaket notwendig ist und UnterstĂŒtzung verdient. 27 Prozent finden, dass die Reformen grundsĂ€tzlich notwendig sind, aber haben Zweifel an der Umsetzung.
Fast die HĂ€lfte der BundesbĂŒrger (45 Prozent) ist der Meinung, dass die Reformen in die falsche Richtung gehen. 9 Prozent können die Reformen nach eigenen Angaben nicht beurteilen und 5 Prozent sind unentschieden bzw. machen keine Angabe.
Besonders AfD-WĂ€hler (65 Prozent) und Linke-WĂ€hler (64 Prozent) sind der Meinung, dass das Reformpaket in die falsche Richtung geht. Unter WĂ€hlern der GrĂŒnen (44 Prozent) und SPD (40 Prozent) ist die Ablehnung geringer, unter WĂ€hlern von CDU/CSU (30 Prozent) glaubt knapp jeder Dritte, dass die Reformen in die falsche Richtung gehen.
Yougov hatte zwischen dem 10. und 13. Juli 2.230 Personen online befragt, an der "Sonntagsfrage" hatten davon nur 1.827 Menschen teilgenommen.
