Gesundheit, Steuern

Warken will Bemessungsgrenze fĂŒr KrankenkassenbeitrĂ€ge anheben

16.04.2026 - 16:57:04 | dts-nachrichtenagentur.de

Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) will die Beitragsbemessungsgrenze in der gesetzlichen Krankenversicherung anheben.

Nina Warken (Archiv) - Foto: via dts Nachrichtenagentur
Das geht aus dem Referentenentwurf zum "GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz" hervor, ĂŒber den der Newsletter "Gesundheit" des "Politico" berichtet.

"Im Jahr 2027 wird zudem einmalig die monatliche Beitragsbemessungsgrenze um rund 300 Euro zusĂ€tzlich angehoben. So stĂ€rken wir die Beitragsgerechtigkeit und generieren einen solidarischen Beitrag von Arbeitgebern und Personen mit höheren Einkommen zum Reformpaket", heißt es im Entwurf, der auf den 16. April datiert ist.

Aktuell liegt die Beitragsbemessungsgrenze bei jĂ€hrlich 69.750 Euro beziehungsweise 5.812,50 Euro im Monat. Laut dem Dokument sollen so 2,4 Milliarden Euro zusĂ€tzlich in die gesetzliche Krankenversicherung fließen, die jeweils zur HĂ€lfte von Arbeitgebern und Versicherten gezahlt werden.

Der Plan dĂŒrfte in der Koalition jedoch nicht unumstritten sein. "Wir als CDU/CSU lehnen das ganz konsequent ab", sagte die gesundheitspolitische Sprecherin der Unionsfraktion, Simone Borchardt, am Mittwoch, als sie nach einer möglichen Erhöhung der Beitragsbemessungsgrenze gefragt wurde.

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