Berlin, Deutschland

Nach Unwetter: Berlins Feuerwehr im Ausnahmezustand

24.07.2023 - 23:19:15

Kurz, aber heftig: Ein Gewitter fegt am Abend ĂŒber Berlin hinweg. Es bringt krĂ€ftige Böen und Starkregen mit. Wer mit der S-Bahn unterwegs ist, braucht Geduld.

Ein kurzes, aber heftiges Unwetter mit Starkregen und Sturmböen in Berlin hat am Montagabend vor allem BĂ€ume umknicken lassen und den S-Bahn-Verkehr stark ausgebremst. Auf den Straßen fielen viele Ampeln aus, wie die Verkehrsinformationszentrale mitteilte.

Die Feuerwehr war im «Ausnahmezustand Wetter», wie sie per Twitter mitteilte. Es seien bisher 358 Notrufe eingegangen, hieß es gegen 22.15 Uhr. Es werde damit gerechnet, dass die wetterbedingten EinsĂ€tze noch die ganze Nacht lang dauern. Alle Freiwilligen Feuerwehren der Hauptstadt wurden in den Dienst gerufen.

In den meisten FĂ€llen gehe es um abgeknickte oder umgestĂŒrzte BĂ€ume, sagte ein Sprecher. In Marienfelde wĂŒrden Teile vom Dach einer Lagerhalle fehlen, in Prenzlauer Berg seien Teile eines Baums auf die Oberleitung der Straßenbahn gefallen. Die EinsĂ€tze wĂŒrden nach PrioritĂ€ten abgearbeitet.

Auf dem Twitter-Account der S-Bahn hieß es gegen 20.00 Uhr: «Wegen witterungsbedingter Beeinflussung im gesamten S-Bahnnetz kommt es auf allen Linien zu VerspĂ€tungen und AusfĂ€llen.» Der Zugverkehr wurde auf mehreren Strecken unterbrochen.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hatte fĂŒr den Abend vor der Gefahr des Auftretens von schweren Gewittern gewarnt. Weiter hieß es: «Es sind unter anderem verbreitet schwere SchĂ€den an GebĂ€uden möglich. BĂ€ume können entwurzelt werden und Dachziegel, Äste oder GegenstĂ€nde herabstĂŒrzen.» Auch Überflutungen von Kellern und Straßen sowie örtliche Überschwemmungen an BĂ€chen und kleinen FlĂŒssen seien möglich.

Der Feuerwehrsprecher berichtete, es gebe kaum EinsĂ€tze wegen Überschwemmungen. Die Verkehrsinformationszentrale teilte mit: «FĂŒr die gesamte Stadtautobahn A100, sowie fĂŒr die A115 im Bereich Potsdam wurde eine Warnung vor Aquaplaning aufgrund von Starkregen herausgegeben!»

@ dpa.de

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