Berlin, Deutschland

41-JĂ€hriger nach Einbruch in Berliner Tresorraum verhaftet

10.06.2023 - 16:05:48

Nach dem Einbruch in einen Tresorraum im November 2022 in Berlin ist nun ein weiterer VerdÀchtiger festgenommen worden. Es geht um eine Beute in zweistelliger Millionenhöhe.

Im Zusammenhang mit einem Einbruch in einen Tresorraum in Berlin mit einer Beute in Höhe von mehreren Millionen Euro ist ein weiterer VerdĂ€chtiger gefasst worden. Am Freitagmorgen verhafteten SpezialkrĂ€fte des Landeskriminalamts einen 41-JĂ€hrigen, wie es am Samstag auf Anfrage bei Polizei und Staatsanwaltschaft hieß. Zum genauen Vorwurf gab es zunĂ€chst keine Angaben. Zuvor hatte ein Reporter von Spiegel TV bei Twitter von der Festnahme berichtet, zudem die Zeitungen «Bild»/«B.Z.».

Bei dem Einbruch in Berlin-Charlottenburg am 19. November 2022 waren die TĂ€ter abends gegen 20.00 Uhr in den Tresorraum eingestiegen. Das betroffene Unternehmen an der Fasanenstraße vermietet laut Eigenwerbung mehr als 1200 SchließfĂ€cher in einer ehemaligen Privatbank. Zu den Kunden gehörte nach eigenen Angaben ein Online-UhrenhĂ€ndler.

Laut Staatsanwaltschaft wurden bei dem Einbruch rund 1000 Uhren im Gesamtwert von etwa 14 Millionen Euro gestohlen. Zudem brachen die TĂ€ter knapp 300 SchließfĂ€cher auf und plĂŒnderten diese. Dadurch sei ein weiterer Schaden von mehr als 31 Millionen Euro entstanden. Vor ihrer Flucht sollen die TĂ€ter versucht haben, ein Feuer zu legen.

Anfang Mai hatte es zwei Verhaftungen und Razzien bei mutmaßlichen Beteiligten gegeben. Bislang stĂŒnden in Berlin 18 MĂ€nner im Visier der Ermittler, hatte es seinerzeit geheißen. Laut den Ermittlern besteht der Verdacht, dass die Beute aus dem Einbruch in der Hauptstadt durch eine Scheinfirma in Baden-WĂŒrttemberg «reingewaschen» wurde. Die Berliner Staatsanwaltschaft geht von Organisierter KriminalitĂ€t durch Angehörige «ethnisch abgeschotteter Subkulturen» aus, wie es damals hieß.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

BGH-Urteil: Horrende AufschlÀge bei Untervermietung verboten. Kein Einzelfall - zum Leid vieler auf dem Wohnungsmarkt. Der Bundesgerichtshof hat das nun untersagt. Ein Berliner Mieter kassierte 962 Euro Untermiete, zahlte selbst aber nicht mal halb so viel. (Politik, 28.01.2026 - 14:51) weiterlesen...

Durchsuchung bei Deutscher Bank: Verdacht auf GeldwĂ€sche. Die Ermittlungen betreffen frĂŒhere GeschĂ€ftsbeziehungen. Der Zeitpunkt der Razzia ist pikant. Erneut Ärger wegen möglicher GeldwĂ€sche: Justiz und BKA sichern Beweise bei der Deutschen Bank. (Politik, 28.01.2026 - 14:33) weiterlesen...

Regierung will Ausschreibung von Nordsee-FlĂ€chen verschieben. An zwei FlĂ€chen gab es allerdings zuletzt kein Interesse. Anfang Juni sollen sie eigentlich erneut versteigert werden. Die Bundesnetzagentur bietet regelmĂ€ĂŸig WindkraftflĂ€chen an. (Wirtschaft, 28.01.2026 - 14:08) weiterlesen...

Verdacht auf GeldwĂ€sche: BKA durchsucht Deutsche Bank. Die Ermittlungen stehen im Zusammenhang mit frĂŒheren GeschĂ€ftsbeziehungen. Erneut Ärger wegen möglicher GeldwĂ€sche: Justiz und BKA sichern Beweise bei der Deutschen Bank. (Politik, 28.01.2026 - 13:36) weiterlesen...

BGH untersagt «gewinnbringende» Untervermietung. Wegen des Berliner Falls ist nun eine offene Frage im Mietrecht höchstrichterlich geklĂ€rt. Die Untermiete war mehr als doppelt so hoch wie seine eigene Miete: Daher kĂŒndigte eine Vermieterin dem Mann. (Politik, 28.01.2026 - 12:22) weiterlesen...

Oma-Look oder Upcycling: Gebrauchte Pelze feiern Comeback. Da geht es um neue Trends. Vintage-Freunde setzen dagegen auf einen alten Klassiker, ein Thema, das immer wieder polarisiert: Pelz. In Berlin steht die Fashion Week an. (Unterhaltung, 28.01.2026 - 07:00) weiterlesen...