Krebs-Studie: FĂŒnf Minuten Bewegung senken Sterberisiko um 22 Prozent
Veröffentlicht: 08.07.2026 um 10:45 Uhr, Redaktion boerse-global.de
Das zeigt eine aktuelle Studie der University of Glasgow.
Forscher um Ziyi Zhou und Frederick K. Ho werteten Daten von ĂŒber 91.000 Teilnehmern der britischen Biobank aus. Veröffentlicht wurden die Ergebnisse Anfang Juli im Fachjournal PLOS Medicine. Besonders betroffen: Krebsarten, die mit Adipositas oder Diabetes zusammenhĂ€ngen â darunter Brust-, Darm-, Lungen- und Leberkrebs.
Der Statistiker Stephen Burgess von der University of Cambridge betont zwar, dass ein kausaler Beweis noch ausstehe. Die statistischen Korrelationen seien jedoch signifikant.
Bewegung senkt Sterberisiko massiv
Die gute Nachricht: Schon kleine Bewegungen wirken Wunder. Ersetzt man eine Stunde Sitzen durch leichte AktivitÀt wie Spazierengehen oder Hausarbeit, sinkt das Sterberisiko um zwölf Prozent. Eine halbe Stunde moderate Bewegung reduziert es um acht Prozent.
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Besonders effektiv: Nur fĂŒnf Minuten intensive Bewegung pro Tag senken das Krebssterberisiko um bis zu 22 Prozent.
FĂŒr den BĂŒroalltag heiĂt das: Kleine Pausen und regelmĂ€Ăige Haltungswechsel sind essenziell. Experten empfehlen höhenverstellbare Schreibtische und ergonomische StĂŒhle, die dynamisches Sitzen fördern. Auch im Homeoffice sollten diese Standards gelten.
Mehr als nur der richtige Stuhl
Die gesamte Arbeitsumgebung spielt eine Rolle. Bei Bildschirmarbeit ist ein Augenabstand von 50 bis 70 Zentimetern ideal. Unternehmen setzen zunehmend auf LED-Beleuchtung. Ein oft unterschÀtzter Faktor: das sogenannte Jalousien-Paradox. Sonnenschutz reduziert zwar Blendung und Hitze, verÀndert aber gleichzeitig LichtqualitÀt und Kontraste massiv. Fachleute verweisen auf die technischen Regeln ASR A3.4 und DGUV-Information 215-211.
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Moderne BĂŒrokonzepte integrieren vermehrt RĂŒckzugsorte. Fokus-Cubes, Akustik-Pods oder textile Abschirmungen ermöglichen konzentriertes Arbeiten. Dabei gewinnt die BerĂŒcksichtigung neurodiverser BedĂŒrfnisse an Bedeutung. Die Psychologen Sascha Reiners und Johannes Boettcher warnen: Das Verbergen neurodivergenter Eigenschaften â sogenanntes Masking â fĂŒhrt zu Erschöpfung und AngstzustĂ€nden. Sichere RĂ€ume könnten hier entlasten.
Hardware hilft beim gesunden Arbeiten
Die Industrie reagiert mit spezialisierten Produkten. Neue Monitormodelle von ViewSonic oder iiyama bieten bis zu 280 Hz Bildwiederholrate und prĂ€zise Farbdarstellung. Das reduziert die Augenbelastung. KVM-Switches und USB-C-AnschlĂŒsse mit Ladefunktion vereinfachen zudem die Kabelstruktur.
Auch Technologien aus dem Wellness-Bereich halten Einzug ins BĂŒro. Massagesessel der neuen Generation nutzen 4D-Technologie und intelligente Körperscanner zur gezielten Muskelentlastung. Selbst bei der Reinigung setzen Betriebe auf autonome Systeme wie den Mova V70 Ultra â KI-gesteuert und mit hoher Saugleistung fĂŒr ein hygienisches Arbeitsumfeld.
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