ROUNDUP, Trump

Trump will Notenbankchef Powell nicht vorzeitig entlassen

16.07.2025 - 18:51:42 | dpa.de

US-PrÀsident Donald Trump will den Vorsitzenden der US-Notenbank Fed Jerome Powell nicht vorzeitig entlassen.

"Nein, wir haben nichts vor", sagte Trump am Mittwoch auf die Frage, ob er Powell entlassen wolle. Auf die Frage, ob er eine Entlassung Powells vollstĂ€ndig ausschließe, fĂŒgte der PrĂ€sident hinzu, dass dies "höchst unwahrscheinlich" sei, "es sei denn, er muss wegen Betrugs gehen". Er rĂ€umte aber ein, dass er mit republikanischen Abgeordneten ĂŒber einen Rauswurf gesprochen habe. Zuvor hatten Medien berichtet, dass Trump Powell bald entlassen könnte.

Trump hatte Powell immer wieder heftig angegriffen und Zinssenkungen verlangt. Er beschimpfte ihn auf der Pressekonferenz als "Blödmann", der einen schrecklichen Job mache. Die Amtszeit von Powell endet im Mai 2026. Es gebe viele Leute, die den Posten als Notenbankchef anstrebten, sagte Trump. Er suche aber nur "Niedrigzinsleute" fĂŒr den Job.

Die VorwĂŒrfe, die Trump jetzt Powell macht, beziehen sich auf die Renovierung der Fed-Zentrale in Washington, die wohl deutlich teurer sein wird als ursprĂŒnglich geplant. Es sei möglich, dass es Betrug gegeben habe, sagte Trump. Er gehe davon aus, dass bereits gegen Powell ermittelt werde. Der Oberste Gerichtshof in Washington hatte im Mai signalisiert, dass Trump FĂŒhrungsmitglieder der Fed nicht ohne triftigen Grund entlassen darf.

Nach den GerĂŒchten, dass Trump Powell feuern will, war der US-Dollar unter Druck geraten und die Anleiherenditen von US-Staatsanleihen gefallen. Der Goldpreis hatte deutlich zugelegt. Nach den Aussagen von Trump setzte eine Gegenbewegung ein.

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