Fitness, Minuten

Fitness: 40 bis 60 Minuten pro Woche genügen für WHO-Ziele

Veröffentlicht am: 18.07.2026 um 04:04 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Neue DKFZ-Auswertung zeigt: Bereits kurze, effiziente Trainingseinheiten erfüllen die WHO-Empfehlungen und fördern die Gesundheit.

DKFZ-Studie: Schon 40 Minuten Training pro Woche reichen aus
Eine Person führt eine Rumpfübung in einem modernen Wohnzimmer aus, die die Bauchmuskulatur stärkt. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Das zeigt eine aktuelle Auswertung des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ), veröffentlicht im Juli 2026 im Fachjournal Frontiers in Public Health.

Minimal-Dosis für maximale Wirkung

Die Forschung setzt auf Mehrgelenksübungen und Supersätze, um die Belastungszeit kompakt zu halten. Hinzu kommen sogenannte „Exercise Snacks“: kurze Bewegungseinheiten, über den Tag verteilt. Das ist nötig, denn nur 23 Prozent der Erwachsenen erreichen derzeit ein ausreichendes Trainingspensum.

Training im Stehen für die Körpermitte

Für Menschen ab 50 Jahren empfehlen Experten Übungen ohne Gewichte im Stehen. Der „Twist“ etwa fördert die Rumpfstabilität durch kontrollierte Rotationen – drei Durchgänge mit je 25 Wiederholungen. Auch Walking-Drills wie der „High-Knee Power Walk“ oder „Walking Core Braces“ aktivieren die tiefe Bauchmuskulatur während der Bewegung.

Frauen ab 40 Jahren profitieren von Kombinationen aus Yoga und Pilates. Übungen wie der „Knee Tap“ oder der herabschauende Hund vertiefen die Spannung im Core-Bereich.

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Zehn-Minuten-Routine einer Olympiasiegerin

Denise Lewis, Olympiasiegerin und Präsidentin des britischen Leichtathletikverbandes, setzt mit 53 Jahren auf hocheffiziente Kurz-Workouts. Ihre Routine umfasst nur zehn Minuten mit Planks und Liegestützen – kombiniert mit einer restriktionsfreien Ernährung.

Andere Konzepte wie die Initiative von LhanelFit stellen die Konsistenz über die Intensität. Der pilatesbasierte Ansatz zielt auf nachhaltige Heim-Workouts ab.

Training als Stresskiller

Die Verbindung von mentaler Gesundheit und Bewegung rückt zunehmend in den Fokus. Der 26-jährige Jake Shane trainiert fünfmal pro Woche, um Stress und Angstzuständen entgegenzuwirken. Die physische Aktivität dient ihm als stabilisierender Faktor im Alltag.

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Rückkehr ins Training nach der Geburt

Renata Lusin nahm rund drei Monate nach der Geburt ihrer Tochter im April 2026 ihr Training wieder auf. Ihr Beispiel zeigt die Bedeutung kontinuierlicher Arbeit an der Rumpfspannung.

Neue Programme kombinieren klassische Kraftelemente mit Balance-Übungen. Balance-Blöcke vereinen Pilates-, Yoga- und Sculpt-Elemente, um die Stabilität des gesamten Bewegungsapparates zu erhöhen. Pilates-Übungen wie „Rises“ stärken zudem die Fußstabilität durch Heben der Fersen in drei Sätzen à zehn Wiederholungen – die Basis für eine aufrechte Haltung.

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