Apple, KI-Bildbearbeitung

iOS 27: Apple bringt generative KI-Bildbearbeitung auf das iPhone

05.07.2026 - 05:35:05 | boerse-global.de

Apple veröffentlicht Entwickler-Betas mit generativen KI-Funktionen für Fotos und erweitert iCloud-Zugriff für Android-Nutzer.

iOS 27 Beta: Neue KI-Tools revolutionieren Bildbearbeitung
Apple - Eine Hand hält ein Smartphone mit KI-gestützten Fotobearbeitungsfunktionen, unscharfer digitaler Hintergrund symbolisiert Cloud-Computing. 05.07.2026 - Bild: über boerse-global.de

Apple hat die ersten Entwickler-Betas für iOS 27 und macOS 27 veröffentlicht – und die bringen eine Reihe neuer Bildbearbeitungswerkzeuge mit Künstlicher Intelligenz.

Die Updates, die voraussichtlich Mitte Juli als öffentliche Beta erscheinen und im September final ausgerollt werden, zielen darauf ab, komplexe Fotobearbeitung zu vereinfachen und den plattformübergreifenden Zugriff auf geteilte Medien zu erweitern.

Generative Bildbearbeitung im Fokus

Die iOS-27-Entwickler-Beta enthält drei zentrale KI-gestützte Werkzeuge: Clean Up, Extend und Reframe. Das aktualisierte Clean-Up-Tool entfernt komplexe Objekte aus Fotos und rekonstruiert den Hintergrund, um die entstandenen Lücken zu füllen.

Mit dem neuen Extend-Werkzeug lassen sich zusätzliche Bildinhalte generieren, um Bildränder zu erweitern – besonders nützlich für Hintergrundbilder oder um Bildkompositionen anzupassen. Das Reframe-Tool wiederum erlaubt es, Blickwinkel oder Zoom eines Fotos nach der Aufnahme zu verändern. Diese Funktionen nutzen ein hybrides Verarbeitungsmodell: Einfache Aufgaben werden direkt auf dem Gerät erledigt, aufwändigere generative Prozesse in der Cloud.

Bessere Organisation und Medienverwaltung

Die native Fotos-App hat zahlreiche funktionale Neuerungen erhalten. Nutzer können Bilder jetzt mit einer Sternebewertung von eins bis fünf versehen und individuelle Schlagwörter vergeben. Eine neue Einstellung namens „Sofort synchronisieren“ beschleunigt Cloud-Backups. Hinzu kommen automatische Sammlungen wie „Von mir aufgenommen“ und „Ausweisdokumente“.

Weitere Verbesserungen: Ein Videobild lässt sich als hochauflösendes Foto speichern, und Diashows können nun individuell angepasst und als Videodatei exportiert werden. Die Funktion „Foto-Shuffle“ bietet jetzt eigene Kategorien für Haustiere und Selbstporträts.

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Geteilte Alben plattformĂĽbergreifend

Eine bedeutende Neuerung: iOS 27 erlaubt es Android- und Windows-Nutzern, auf iCloud-Geteilte-Alben zuzugreifen und eigene Beiträge hinzuzufügen – ohne ein Apple-Gerät zu besitzen. Diese Alben unterstützen bis zu 5.000 Fotos oder Videos und bieten nun Emoji-Reaktionen, Uploads in voller Auflösung sowie Ablaufdaten für geteilte Links.

Allerdings gibt es einen Haken: Bislang belegten Inhalte in geteilten Alben keinen iCloud-Speicherplatz. Mit iOS 27 und macOS 27 ändert sich das – sie werden künftig auf das Speicherkontingent angerechnet.

Visuelle Intelligenz direkt in der Kamera

Die Integration von „Visueller Intelligenz“ in die Kamera-App ist ein weiteres Highlight. Ein neuer, von Siri gesteuerter Modus erkennt Objekte, scannt Nährwerttabellen und extrahiert Text von physischen Dokumenten wie Visitenkarten oder Restaurantquittungen. Die Funktion unterstützt auch automatisierte Aktionen – etwa das Importieren von Veranstaltungen aus Flyern in den Kalender oder das Aufteilen einer Rechnung anhand eines Fotos.

Deutliche LeistungssprĂĽnge

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Erste Tests der Beta-Software zeigen beeindruckende Geschwindigkeitsverbesserungen bei medienintensiven Aufgaben. Auf kompatiblen Geräten sind die Ladezeiten für Fotos um bis zu 70 Prozent schneller als in Vorgängerversionen. Auch AirDrop-Übertragungen legen zu: Hier beträgt das Plus bis zu 80 Prozent.

Das Betriebssystem bleibt mit Geräten ab dem iPhone 11 kompatibel. Die fortschrittlichsten Apple-Intelligence-Funktionen, darunter die generativen Bildbearbeitungswerkzeuge, setzen jedoch ein iPhone 15 Pro oder neuer voraus.

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