WĂ€lder leiden weiter unter DĂŒrrefolgen
19.05.2026 - 12:18:26 | dpa.deDen deutschen WĂ€ldern machen Folgen von Hitze, Trockenheit und SchĂ€dlingen weiterhin zu schaffen. Bundesagrarminister Alois Rainer (CSU) sprach bei der Vorstellung neuer Daten von einer Stabilisierung trotz ungĂŒnstigerer Wetterbedingungen im vergangenen Jahr. «Der Zustand unseres Waldes hat sich im Vergleich zu 2024 insgesamt nicht weiter verschlechtert.» Die Zahl neu abgestorbener BĂ€ume ging laut Ministerium zurĂŒck. Der Wald hat sich demnach aber bis heute nicht von den «DĂŒrrejahren» 2018 bis 2020 erholt.
Nach der neuen Waldzustandserhebung fĂŒr 2025 sind sichtbare Nadel- und Blattverluste der Baumkronen «weiterhin auf einem sehr hohen Niveau» und haben sich im Vergleich zu 2024 kaum verĂ€ndert. Jeder fĂŒnfte Baum ist demnach gesund â vier von fĂŒnf BĂ€umen sind also nach wie vor krank.
Eichen mit gröĂten SchĂ€den
Bei Eichen liegt der Anteil der BĂ€ume mit deutlich lichteren Kronen der neuen Erhebung zufolge weiterhin bei 51 Prozent. Bei Kiefern gab es einen deutlichen Anstieg auf 31 Prozent nach 24 Prozent 2024. Bei Buchen sank der Anteil von 46 Prozent auf 38 Prozent, bei Fichten von 39 Prozent auf 38 Prozent.
Die Daten stammen aus der jĂ€hrlichen Waldzustandserhebung, die seit den 1980er-Jahren ĂŒber ein Netz von Stichproben vorgenommen wird. Dabei wird der Zustand der Baumkronen eingeschĂ€tzt. Wald bedeckt rund ein Drittel der gesamten LandesflĂ€che Deutschlands.
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