Windows, Screen-Tint-Modus

Windows 11: Neuer Screen-Tint-Modus schont die Augen

28.06.2026 - 07:55:45 | boerse-global.de

Microsoft führt einen systemweiten Screen-Tint-Modus ein, der die Augenbelastung reduzieren soll. Der Test-Build bringt zudem verbesserte Lupen- und Explorer-Funktionen.

Microsoft testet Screen Tint: Neuer Sehkomfort für Windows 11
Windows - Hand passt einen leuchtenden, getönten Bildschirm an, zeigt Barrierefreiheitseinstellungen mit Farbüberlagerung und Schieberegler. 28.06.2026 - Bild: über boerse-global.de

Microsoft hat mit dem Insider Experimental Preview Build 29617.1000 einen systemweiten Screen-Tint-Modus in die Testphase geschickt. Die Funktion richtet sich vor allem an Nutzer, die unter Überanstrengung der Augen durch helle Displays leiden.

Individuelle Anpassung für mehr Sehkomfort

Die neue Bildschirmtönung findet sich in den Barrierefreiheitseinstellungen unter dem Bereich „Vision und visuelle Effekte". Anders als die bekannte Nachtlicht-Funktion, die lediglich die Farbtemperatur anpasst, erlaubt Screen Tint eine vollständige Farbüberlagerung des gesamten Systems.

Sechs voreingestellte Profile stehen zur Auswahl, ergänzt durch einen Farbwähler für individuelle Einstellungen und einen Intensitätsregler. Beide Funktionen – Nachtlicht und Bildschirmtönung – lassen sich parallel nutzen. Allerdings: Aktiviert man den neuen Modus, werden bestehende Windows-Farbfilter automatisch deaktiviert.

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Verbesserte Lupe und präzisere Zoomsteuerung

Der aktuelle Test-Build bringt auch Updates für die Bildschirmlupe. Nutzer erhalten nun präzise Zoomstufen in 5-, 10- und 25-Prozent-Schritten bis zu 400 Prozent. Das dürfte besonders für Menschen mit Sehbeeinträchtigungen eine deutliche Erleichterung darstellen.

Vertikale Taskleiste und Performance-Optimierungen

Bereits im Frühjahr hatte Microsoft die Rückkehr der vertikalen Taskleiste angekündigt. Sie lässt sich nun wahlweise links oder rechts am Bildschirmrand positionieren – ein Vorteil für Besitzer von Ultrawide-Monitoren, die so wertvollen horizontalen Platz sparen.

Neue Wiederherstellungsfunktion und Explorer-Optimierungen

Ein weiteres Highlight: die Point-in-Time-Wiederherstellung. Das Tool erstellt automatisch alle 24 Stunden System-Snapshots und bewahrt diese für 72 Stunden auf. Allerdings warnt Microsoft vor dem Speicherbedarf von bis zu 50 Gigabyte. Die Funktion ist standardmäßig aktiviert – aber nur auf Laufwerken mit mindestens 200 GB Kapazität.

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Das optionale Juni-Update bringt zudem Leistungsverbesserungen für den Datei-Explorer. Dazu gehören schnellere Navigation, ein optimierter Startbildschirm und eine stabilere Adressleiste. Auch Systemabstürze beim Mounten von Datenträger-Abbildern wurden behoben, ebenso wie Fehler bei der Textauswahl und in der Ordneransicht.

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