USA, Iran

Trump Àtzt erneut gegen Merz

30.04.2026 - 16:16:37 | dpa.de

US-PrĂ€sident Trump und Bundeskanzler Merz pflegen ein gutes VerhĂ€ltnis zueinander – eigentlich. In den letzten Tagen sah es allerdings ganz anders aus.

US-PrÀsident Trump (r.) greift Bundeskanzler Merz (l.) wieder an. (Archivbild) - Foto: Kay Nietfeld/dpa
US-PrÀsident Trump (r.) greift Bundeskanzler Merz (l.) wieder an. (Archivbild) - Foto: Kay Nietfeld/dpa

US-PrĂ€sident Donald Trump legt nach einer jĂŒngsten Attacke gegen Bundeskanzler Friedrich Merz nach: «Der deutsche Bundeskanzler sollte mehr Zeit darauf verwenden, den Krieg zwischen Russland und der Ukraine zu beenden», schrieb Trump auf seiner Plattform Truth Social. Er warf Merz vor, im Ukraine-Krieg bislang «völlig wirkungslos» gewesen zu sein. Zudem mĂŒsse er Deutschland wieder in den Griff bekommen, anstatt sich in andere Angelegenheiten einzumischen.

Trumps Kritik kommt nur knapp einen Tag nach seiner Drohung eines US-Truppenabzugs. Der PrĂ€sident hatte eine entsprechende ÜberprĂŒfung angekĂŒndigt, eine Entscheidung solle in KĂŒrze fallen. 

Merz: VerhÀltnis «aus meiner Sicht» unverÀndert gut

Schon Dienstag hatte Trump den CDU-Politiker scharf angegriffen. «Er hat keine Ahnung, wovon er spricht!», schrieb der Republikaner auf Truth Social. Bereits zu diesem Zeitpunkt behauptete Trump, «dass es Deutschland so schlecht geht, sowohl wirtschaftlich als auch in anderer Hinsicht!». Er warf Merz vor, damit einverstanden zu sein, dass der Iran ĂŒber Atomwaffen verfĂŒge, und lobte sein eigenes Vorgehen.

Gemessen an Trumps Äußerungen schien das persönliche VerhĂ€ltnis der beiden auf einem neuen Tiefpunkt angelangt zu sein. Merz trat diesem Eindruck am Mittwoch bei einer Pressekonferenz in Berlin allerdings entgegen. «Das persönliche VerhĂ€ltnis zwischen dem amerikanischen PrĂ€sidenten und mir ist – jedenfalls aus meiner Sicht – unverĂ€ndert gut», sagte er. «Wir sind nach wie vor in guten GesprĂ€chen miteinander.»

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