AuswÀrtiges Amt bekrÀftigt Appell gegen Israels Todesstrafen-PlÀne
30.03.2026 - 12:44:51 | dts-nachrichtenagentur.de
Das AuswĂ€rtige Amt hofft noch darauf, dass der gemeinsame Appell gegen die israelischen PlĂ€ne zur Ausweitung der Todesstrafe FrĂŒchte tragen wird.Die Haltung der Bundesregierung sei auch in internen GesprĂ€chen ĂŒbermittelt worden, sagte eine Sprecherin des AuswĂ€rtigen Amtes am Montag der dts Nachrichtenagentur.
Israelische Fahne an der Knesset (Archiv) - Foto: via dts Nachrichtenagentur
Es handele sich um ein Kernanliegen. "Deutschland lehnt die Todesstrafe grundsĂ€tzlich unter allen UmstĂ€nden ab." Zu möglichen Konsequenzen, die Israel bei einer Annahme des Gesetzes drohen, wollte sich die Sprecherin nicht einlassen. "Sondern unser Ziel wĂ€re es, darauf einzuwirken. Wir versuchen, darauf einzuwirken. Die letztliche Entscheidung liegt natĂŒrlich nicht in unseren HĂ€nden." Aber es sei eine sehr grundsĂ€tzliche Position.
Die AuĂenminister Deutschlands, Frankreichs, Italiens und des Vereinigten Königreichs hatten die israelischen EntscheidungstrĂ€ger in der Knesset und der Regierung am Vortag aufgerufen, diese PlĂ€ne aufzugeben. Man sei insbesondere "ĂŒber den faktisch diskriminierenden Charakter des Gesetzentwurfs" besorgt, heiĂt es in einer gemeinsamen ErklĂ€rung. "Die Verabschiedung dieses Gesetzentwurfs wĂŒrde Israels Bekenntnisse zu demokratischen Prinzipien gefĂ€hrden."
Das geplante Gesetz könnte bereits nĂ€chste Woche in Kraft treten. Es soll fĂŒr Straftaten zur Anwendung kommen, die als terroristisch eingestuft werden und bei denen vorsĂ€tzlich ein Mensch getötet wurde. FĂŒr das Westjordanland schlieĂt der Gesetzentwurf israelische StaatsbĂŒrger, seien es Soldaten oder Siedler, explizit von der Todesstrafe aus.
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