Forsa: Union weiter vor AfD
10.02.2026 - 14:35:45Die GrĂŒnen legen im Vergleich zur Vorwoche einen Prozentpunkt zu und erreichen nun 13 Prozent. Die SPD liegt unverĂ€ndert bei 14 Prozent, die Linke kommt auf 11 Prozent. FDP (3 Prozent) und BSW (3 Prozent) bleiben stabil. Der Anteil der sonstigen Parteien sinkt um einen Punkt auf 6 Prozent. Der Anteil der NichtwĂ€hler und Unentschlossenen liegt weiterhin bei hohen 27 Prozent und damit deutlich ĂŒber dem Wert der Bundestagswahl 2025 (17,9 Prozent).
Bei der politischen Kompetenz liegt weiterhin die Union vorn: 19 Prozent der BundesbĂŒrger trauen CDU und CSU am ehesten zu, die Probleme in Deutschland zu lösen. Der AfD schreiben 10 Prozent politische Problemlösungskompetenz zu (-1). Der SPD und den GrĂŒnen trauen jeweils 6 Prozent diese FĂ€higkeit zu, wobei die GrĂŒnen einen Punkt zulegen. Die Linke erreicht 5 Prozent. UnverĂ€ndert hoch bleibt der Anteil derjenigen, die keiner Partei zutrauen, die aktuellen Herausforderungen wirksam zu bewĂ€ltigen: Mehr als jeder Zweite (51 Prozent) sieht derzeit keine politische Kraft in der Lage, die Probleme des Landes zu lösen.
Mit der Arbeit von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) zeigen sich aktuell 24 Prozent der BundesbĂŒrger zufrieden, ein RĂŒckgang um einen Prozentpunkt gegenĂŒber der Vorwoche. Gleichzeitig Ă€uĂern weiterhin 74 Prozent Unzufriedenheit. Damit liegt Merz nur knapp ĂŒber seinem bisherigen Tiefstwert. Mehrheitlich zufrieden mit der Arbeit des Kanzlers sind nach wie vor die AnhĂ€nger der CDU/CSU (61 Prozent). In den AnhĂ€ngerschaften aller anderen Parteien ĂŒberwiegt die Unzufriedenheit, besonders deutlich bei AfD- (95 Prozent) und Linke-WĂ€hlern (92 Prozent).
Die Daten zu den ParteiprÀferenzen wurden vom 3. bis 9. Februar 2026 erhoben. Datenbasis: 2.503 Befragte. Zur politischen Kompetenz und zur Zufriedenheit mit der Arbeit von Merz wurden vom 3. bis 9. Februar 2026 insgesamt 1.001 Personen befragt.


