Mehrere Menschen sterben bei BadeunfÀllen
28.06.2026 - 00:03:54 | dpa.de
WĂ€hrend der Hitzewelle in Deutschland sind seit Freitag mindestens fĂŒnf Menschen bei BadeunfĂ€llen ums Leben gekommen. Am Samstag ertrank laut Polizei ein 27-JĂ€hriger im Neckar bei Heidelberg, ein 30-JĂ€hriger starb in einem Badesee bei Neuhofen sĂŒdlich von Mannheim. Im Herner Meer am Rhein-Herne-Kanal in Nordrhein-Westfalen wurde zudem ein Kind vermisst. In Hessen wurde sĂŒdwestlich von Frankfurt ein 40-JĂ€hriger tot aus dem Waldsee Raunheim geborgen.
Bereits am Freitag war im Seepark LĂŒnen bei Dortmund ein 45 Jahre alter Mann von Besuchern aus dem Wasser gezogen worden. Der Mann starb laut Polizeiangaben spĂ€ter im Krankenhaus. Ein acht Jahre alter Junge wurde nach zweistĂŒndiger Suche tot aus einem Badesee in Isernhagen bei Hannover geborgen. Das Kind habe sich den ersten Hinweisen zufolge im Wasser aufgehalten und sei dann nicht mehr zu sehen gewesen, teilte die Polizei mit.
Seit Tagen Temperaturen an der 40-Grad-Marke
Ebenfalls nach stundenlanger Suche wurden die Leichen von zwei Schwimmern am Freitag im Bodensee gefunden. Die Ă€lteren MĂ€nner waren am Donnerstag vor den Augen ihrer Frauen in den See gesprungen und verschwunden.Â
In Heidelberg waren Polizei, RettungskrĂ€fte und Taucher im Einsatz, um den 27-JĂ€hrigen aus dem Neckar zu bergen. Die anschlieĂende Reanimation blieb erfolglos. Der 30-JĂ€hrige war in der NĂ€he von Mannheim mit Freunden an einem Badesee und ging allein ins Wasser. Nachdem die Freunde den Mann aus den Augen verloren hatten, alarmierten sie die RettungskrĂ€fte.
Bereits seit mehreren Tagen sorgt eine Hitzewelle in Deutschland fĂŒr Temperaturen bis an und ĂŒber die 40-Grad-Marke. Die Belastung ist fĂŒr viele Menschen auch deshalb besonders groĂ, weil die Temperaturen ĂŒber Tage hinweg vielerorts selbst nachts kaum AbkĂŒhlung brachten.
