EU, Russland

EU verlÀngert Russland-Sanktionen um zwölf Monate

19.06.2026 - 05:26:10 | dts-nachrichtenagentur.de

Die EuropÀische Union hat ihre Wirtschaftssanktionen gegen Russland erstmals um zwölf Monate verlÀngert.Bisher mussten die Sanktionen alle sechs Monate einstimmig verlÀngert werden.

EU verlÀngert Russland-Sanktionen um zwölf Monate
EU - EuropÀischer Rat am 18.06.2026 19.06.2026 - Bild: via dts Nachrichtenagentur
Der Regierungswechsel in Ungarn machte diese Entscheidung möglich, da der neue MinisterprÀsident Peter Magyar als russlandkritischer gilt als sein VorgÀnger Viktor Orban, der eine einjÀhrige VerlÀngerung stets blockiert hatte.

Die Sanktionen der EU gegen Russland, die aufgrund des Angriffskriegs gegen die Ukraine verhĂ€ngt wurden, umfassen BeschrĂ€nkungen im Handel, Finanzwesen, Energiesektor, in der Industrie, im Verkehrswesen und bei LuxusgĂŒtern. Ein Verbot der Einfuhr von russischem Rohöl auf dem Seeweg und die Abkopplung mehrerer russischer Banken vom Finanzkommunikationssystem Swift sind Teil der Maßnahmen. Der Gesetzestext zur VerlĂ€ngerung der Sanktionen soll in den kommenden Wochen vom Ministerrat beschlossen werden, was als Formalie gilt.

ZusĂ€tzlich plant die EU neue Sanktionen, um den Druck auf Russland weiter zu erhöhen. In einer GipfelerklĂ€rung wurde betont, dass die russische Kriegswirtschaft weiter geschwĂ€cht werden soll, um Russland zu Friedensverhandlungen zu bewegen. Dazu sollen unter anderem die russischen Energieeinnahmen weiter verringert und die AktivitĂ€ten der russischen Schattenflotte eingedĂ€mmt werden. Allerdings kĂŒndigte Bulgariens neuer Regierungschef Rumen Radew an, Teile des geplanten Sanktionspakets abzulehnen, um die bulgarische Wirtschaft zu schĂŒtzen.

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