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Feuerwehr, Unwetter

FW-BO: Sturmtief sorgt fĂŒr 70 EinsĂ€tze - Feuerwehr Bochum ...

Bochum - Im Zeitraum von Freitag, 23. Oktober 2026, bis Samstag, 24. Oktober 2026, hat ein Sturmereignis zu einer Vielzahl von EinsĂ€tzen im gesamten Stadtgebiet gefĂŒhrt. Die Feuerwehr Bochum verzeichnete insgesamt 70 sturmbedingte EinsĂ€tze. Rund 100 EinsatzkrĂ€fte der Berufsfeuerwehr sowie ĂŒberwiegend der Freiwilligen Feuerwehr waren zur BewĂ€ltigung der Einsatzlage im Einsatz. Aufgrund des erhöhten Einsatzaufkommens wurde frĂŒhzeitig eine besondere FĂŒhrungsorganisation eingerichtet. Von der Leitstelle aus erfolgte die Priorisierung, Koordinierung und Abarbeitung der zahlreichen Einsatzstellen im gesamten Stadtgebiet. Die EinsatzkrĂ€fte arbeiteten insbesondere EinsĂ€tze mit umgestĂŒrzten BĂ€umen, herabgestĂŒrzten Ästen, losen GebĂ€udeteilen sowie weiteren sturmbedingten Gefahrenstellen ab. Zwei Einsatzstellen erforderten aufgrund ihres Ausmaßes und der damit verbundenen Gefahrenlage besondere Maßnahmen. Baum stĂŒrzt auf Wohnhaus an der Elsa-Brandström-Straße: Zu einem grĂ¶ĂŸeren Einsatz kam es an der Elsa-Brandström-Straße, wo ein Baum infolge des Sturms auf ein WohngebĂ€ude stĂŒrzte. Zum Zeitpunkt des Einsatzes befanden sich noch Personen im GebĂ€ude. Die Feuerwehr leitete umgehend Sicherungsmaßnahmen ein und rĂ€umte das betroffene Haus vorsorglich. Der Gefahrenbereich wurde weitrĂ€umig abgesperrt. Verletzt wurde niemand. FĂŒr die Beseitigung des Baumes ist der Einsatz eines Krans erforderlich. Aufgrund der anhaltenden Wetterlage und der hierdurch bestehenden GefĂ€hrdung konnte dieser jedoch zunĂ€chst nicht eingesetzt werden. Die Bewohner des Hauses kamen vorĂŒbergehend bei Familie oder Bekannten unter. Gerissene Hochspannungsleitung fĂŒhrt zu Brand und Autobahnsperrung: Ein weiterer besonderer Einsatz ereignete sich im Bereich "Zu den KĂ€mpen". Dort war eine Hochspannungsleitung des Netzbetreibers gerissen. Infolge des Leitungsabrisses kam es zu einem Feuer entlang der Leitung auf einer LĂ€nge von rund 70 Metern. Die Feuerwehr sicherte gemeinsam mit der Polizei und dem Energieversorger die Einsatzstelle und sperrte den Gefahrenbereich weitrĂ€umig ab. Aufgrund der erheblichen GefĂ€hrdung durch die beschĂ€digte Hochspannungsleitung musste die Autobahn 43 im Bereich des Autobahnkreuzes Bochum sowie der Anschlussstelle Bochum-Laer vollstĂ€ndig gesperrt werden. Techniker des Netzbetreibers ĂŒbernahmen die weiteren Maßnahmen zur Sicherung und Instandsetzung der Anlage.

presseportal.de, 24.10.26 08:55 Uhr
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irw-press.com, 23.10.26 18:01 Uhr
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dgap.de, 22.10.26 22:55 Uhr
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irw-press.com, 21.10.26 21:20 Uhr
Feuerwehr

Feuerwehr Kalkar: Ein Leben fĂŒr die Feuerwehr - Ehrungen ...

Kalkar - 25, 35, 40 und sogar 50 Jahre im Dienst der Feuerwehr. Beim Stadtfeuerwehrfest am Samstag, dem 10. Oktober 2026 standen in Kalkar die Menschen im Mittelpunkt, die sich ĂŒber Jahrzehnte fĂŒr die Sicherheit ihrer Mitmenschen einsetzen. Neben den Ehrungen langjĂ€hriger Feuerwehrangehöriger prĂ€gten auch wichtige VerĂ€nderungen in der FĂŒhrung der Feuerwehr Kalkar den Festabend. Ein Vierteljahrhundert, 35, 40 oder sogar 50 Jahre ehrenamtlicher Feuerwehrdienst: hinter diesen Zahlen stehen unzĂ€hlige Stunden im Einsatz, bei Übungen und LehrgĂ€ngen sowie die Bereitschaft, jederzeit fĂŒr andere da zu sein. Beim Stadtfeuerwehrfest der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Kalkar wurden Feuerwehrangehörige fĂŒr ihre langjĂ€hrige Treue und ihr Engagement ausgezeichnet. Die Ehrungen machten deutlich, was eine Freiwillige Feuerwehr ĂŒber Generationen hinweg trĂ€gt: Menschen, die Verantwortung ĂŒbernehmen, ihre Freizeit in den Dienst der Gemeinschaft stellen und ihrem Ehrenamt oft ĂŒber Jahrzehnte hinweg verbunden bleiben. FĂŒr dieses Engagement wurde den Jubilaren im Rahmen des Festaktes besondere Anerkennung ausgesprochen. Jahrzehntelanger Einsatz fĂŒr die Gemeinschaft FĂŒr 25 Jahre Feuerwehrdienst wurden Andreas KĂŒhnen und Andreas van Look von der Löschgruppe Appeldorn geehrt. Auf 35 Jahre im Dienst der Feuerwehr blicken acht Jubilare zurĂŒck. Christoph Jakobs und Jörg Jansen von der Löschgruppe Hönnepel, Holger Hermsen, Michael Vogt, Frank Vermaasen und Frank Winhuysen vom Löschzug Kalkar, Heiko Smaalders von der Löschgruppe Niedermörmter sowie Jörg Schick von der Löschgruppe Appeldorn. FĂŒr 40 Jahre Feuerwehrdienst wurde Franz Peerenboom von der Löschgruppe Wissel ausgezeichnet. Ein ganz besonderes Zeichen langjĂ€hriger Verbundenheit mit der Feuerwehr setzten die Jubilare mit 50 Dienstjahren. Gerhard Alders und Herman Josef Schoofs von der Löschgruppe Hönnepel, Helmut Hessel vom Löschzug Kalkar, Heinz-Wilhelm Smaalders von der Löschgruppe Niedermörmter sowie Theo Leukers von der Löschgruppe Wissel wurden fĂŒr ein halbes Jahrhundert Feuerwehrdienst geehrt. Die Ehrungen fĂŒr 50 Jahre Feuerwehrdienst standen auch im Zeichen der beiden JubilĂ€en, die an diesem Abend gefeiert wurden: Sowohl der Löschzug Kalkar als auch die Löschgruppe Appeldorn blicken auf eine 100-jĂ€hrige Geschichte zurĂŒck. Ein halbes Jahrhundert im Feuerwehrdienst bedeutet, die Entwicklung der Feuerwehr ĂŒber viele Jahre miterlebt und mitgestaltet zu haben. Fahrzeuge, Technik, AusrĂŒstung und Einsatzanforderungen haben sich verĂ€ndert. Geblieben ist die Bereitschaft, Menschen in Not zu helfen und sich auf die Kameradinnen und Kameraden verlassen zu können. Wie eng die Feuerwehr mitunter ĂŒber Generationen hinweg mit einer Familie verbunden ist, zeigt das Beispiel der Familie Smaalders. Heiko Smaalders wurde fĂŒr 35 Jahre, Heinz-Wilhelm Smaalders fĂŒr 50 Jahre Feuerwehrdienst geehrt. Auch die nĂ€chste Generation ist bereits in der Jugendfeuerwehr dabei. Familiengeschichten wie diese zeigen, wie Begeisterung, Erfahrung und Verantwortung innerhalb der Feuerwehr weitergegeben werden. Damit wird auch der Gedanke lebendig, den Maurice BĂŒcken in seiner Festrede zum 100-jĂ€hrigen Bestehen der Löschgruppe Appeldorn beschrieben hatte: Der Funke, der vor einem Jahrhundert entzĂŒndet wurde, brennt bis heute und wird von Generation zu Generation weitergegeben. FĂŒhrungswechsel beim Löschzug Kalkar Neben den Ehrungen langjĂ€hriger Feuerwehrangehöriger stand ein weiterer besonderer Moment auf dem Programm: Nach neun Jahren an der Spitze des Löschzuges Kalkar ĂŒbergab Johannes Fehlemann seine Funktion als LöschzugfĂŒhrer an seinen bisherigen Stellvertreter Andreas Arntz. In seiner persönlichen Ansprache blickte Fehlemann auf die gemeinsame Zeit zurĂŒck. Dabei wĂŒrdigte er insbesondere die Kameradschaft, das gegenseitige Vertrauen und die hohe Einsatzbereitschaft innerhalb des Löschzuges. Der Wechsel fĂ€llt in ein besonderes Jahr: Ausgerechnet im Jahr des 100-jĂ€hrigen Bestehens des Löschzuges Kalkar beginnt damit ein neues Kapitel in dessen Geschichte. Mit Andreas Arntz ĂŒbernimmt ein bisheriger Stellvertreter die Verantwortung fĂŒr die FĂŒhrung der Einheit. Neue Aufgaben in der Leitung der Feuerwehr Auch auf Ebene der Gesamtwehr wurden wichtige personelle Entscheidungen bekannt gegeben. Der bisherige stellvertretende Leiter der Feuerwehr, Erwin Grootens, wurde im Rahmen des Festabends aus seiner Funktion verabschiedet. Der anhaltende Applaus der Anwesenden machte deutlich, welche Anerkennung ihm fĂŒr seine geleistete Arbeit entgegengebracht wurde. Der Feuerwehr bleibt er weiterhin als aktiver Kamerad im Löschzug Kalkar erhalten. Gleichzeitig wurde Johannes Fehlemann zum neuen stellvertretenden Leiter der Feuerwehr Kalkar ernannt. Roland Matenaer wurde fĂŒr eine weitere Amtszeit zum Leiter der Feuerwehr bestellt. Gemeinsam mit den stellvertretenden Leitern Marc Meyer und Johannes Fehlemann bildet er kĂŒnftig die Leitung der Feuerwehr Kalkar. Damit verbindet der Festabend den RĂŒckblick auf die langjĂ€hrige Geschichte der Feuerwehr mit wichtigen Entscheidungen fĂŒr ihre Zukunft. WĂ€hrend die Jubilare fĂŒr BestĂ€ndigkeit, Erfahrung und jahrzehntelanges Engagement stehen, ĂŒbernehmen andere Verantwortung fĂŒr die kommenden Jahre. Die Ehrungen und personellen VerĂ€nderungen machten deutlich, wie eng Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft bei der Feuerwehr miteinander verbunden sind. Menschen, die ihrer Feuerwehr ĂŒber Jahrzehnte treu bleiben, geben ihre Erfahrungen weiter und prĂ€gen die Gemeinschaft. Gleichzeitig braucht es immer wieder Menschen, die bereit sind, neue Aufgaben zu ĂŒbernehmen und Verantwortung zu tragen. So wurde das Stadtfeuerwehrfest in Kalkar nicht nur zu einem Abend der JubilĂ€en, sondern auch zu einer WĂŒrdigung des ehrenamtlichen Engagements, das die Feuerwehr seit Generationen ausmacht.

presseportal.de, 21.10.26 07:40 Uhr